How Long Could the Stock Market Correction Last?

By Mitch Zacks

 

U.S. stocks as measured by the S&P 500 finished the first quarter in slightly negative territory, having posted a fairly strong rally since early March. For the tech-heavy Nasdaq and the small-cap Russell 2000, however, the first quarter posted much steeper declines, as ‘risk-off’ sentiment seemed to disproportionately impact the higher risk, higher valuation areas of the market.

Even though stocks generally held up in the back half of March, I think it’s too early to declare the stock market correction over. I could see volatility persisting for weeks or even months from here – an outcome that would be normal, in my view, not worrisome. Short-term volatility is the price equity investors pay for attractive long-term returns. It comes with the territory. Going back to 1928, the average peak-to-trough pullback in a given year was -16.3%, and from 1928 to 2021, stocks fell at least -10% in 63% of the years. Corrections are common.

Last year, the biggest pullback we saw on the S&P 500 was just -5.2%. Thinking in a historical context, if 2022 delivered one or two 10+% corrections throughout the year, investors should see that outcome as pretty normal – even though the factors driving sentiment lower feel ‘different’ and significant (inflation, Fed rate hikes, ongoing pandemic, and war in Ukraine).

Every market correction and volatile patch has a story tied to it, and it can be challenging for investors to accept that the market can do well even when there is war and soaring energy prices, for example. But stocks respond to earnings and shift earnings expectations over time, and right now we still see another year where S&P 500 companies are poised to deliver profit expansion. In the past month, profit estimates for S&P 500 companies went up, not down, even as the war escalated and crude oil prices soared.

The earnings outlook is one of the main reasons I think investors should remain patient even if the stock market re-enters correction territory from here. But there is also some pretty clear history around how the stock market performs once a correction has run its course.

Since 1974, the S&P 500 has gone up an average of 8+% in the month following a correction’s bottom, and has risen an average of +24% one year later. A person can only participate in these rallies if they are fully invested at the bottom which almost by definition means participating in the downside volatility leading up to it.

2018 offers a useful example from recent history to demonstrate how corrections can persist and be a little sticky in a given year. Investors may remember 2018 was a year characterized by Fed rate hikes and the U.S. – China trade war. That year, the S&P 500 endured a Q1 correction of over -10%, then rebounded nicely into Q4 only to fall back into a correction by year-end. The S&P 500 finished the year down -4.4%.

In Q1 2019, however, stocks rebounded by more than +13%, and continued on a course throughout that year to finish up +31.5%. Strong returns often follow periods of downside volatility.

 

Bottom Line for Investors

 

No one truly knows whether the market volatility and/or the stock market correction has run its course – or whether there could be more turbulence ahead. I realize this is probably not a satisfying takeaway for many investors, especially given all of the uncertainty surrounding the ongoing war in Ukraine and rising energy prices. But I think investors can – and should – take solace in remembering that market volatility and corrections are not only common, but they’re also healthy. Markets need to reset valuations and investor’s expectations from time to time.

The war continues to be disheartening and disconcerting, but for now, it appears the conflict will remain regional – not global. The impact on the oil markets also appears to be better understood by markets and corporations, which may help explain some of the rallies we’ve seen in stocks since March. We will continue to monitor the situation closely and will offer updates if our views change.

 

Wie lange könnte die Börsenkorrektur dauern?

(übersetzt mit Google Übersetzer)

US-Aktien, gemessen am S&P 500, beendeten das erste Quartal leicht im Minus, nachdem sie seit Anfang März eine ziemlich starke Rallye hatten. Der technologielastige Nasdaq und der Small-Cap Russell 2000 verzeichneten jedoch im ersten Quartal viel stärkere Rückgänge, da die „Risikoaversion“-Stimmung die risikoreicheren und höher bewerteten Bereiche des Marktes überproportional  beeinflussten.

Auch wenn sich die Aktien in der zweiten Märzhälfte im Allgemeinen gehalten haben, denke ich, dass es zu früh ist, die Börsenkorrektur für beendet zu erklären. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Volatilität von hier aus wochen- oder sogar monatelang anhält – ein Ergebnis, das meiner Ansicht nach normal und nicht besorgniserregend wäre.

Kurzfristige Volatilität ist der Preis, den Aktienanleger für attraktive langfristige Renditen zahlen. Seit 1928 betrug der durchschnittliche Pullback vom Höhepunkt bis zum Tiefpunkt in einem bestimmten Jahr -16,3 %, und von 1928 bis 2021 fielen die Aktien in 63 % der Jahre um mindestens -10 %. Korrekturen sind üblich.

Im vergangenen Jahr betrug der größte Rückgang, den wir beim S&P 500 gesehen haben, nur -5,2 %. In einem historischen Kontext betrachtet, sollten Anleger es als  ziemlich normal ansehen, wenn 2022 im Laufe des Jahres eine oder zwei Korrekturen von mehr als 10 % liefert – auch wenn sich die Faktoren, die die Stimmung nach unten treiben, „anders“ und signifikant anfühlen (Inflation, Fed-Zinserhöhungen, Pandemie und Krieg in der Ukraine).

Mit jeder Marktkorrektur und jedem volatilen Patch ist eine Geschichte verbunden, und es kann für Anleger eine Herausforderung sein, zu akzeptieren, dass der Markt beispielsweise auch in Zeiten von Krieg und steigenden Energiepreisen gut abschneiden kann. Aber Aktien reagieren auf die Gewinne und darauf, ob sich die Gewinnerwartungen im Laufe der Zeit verschieben.

Im Moment sehen wir mit 2022 ein weiteres Jahr, in dem die Gewinne der S&P 500-Unternehmen voraussichtlich steigen werden. Im vergangenen Monat gingen die Gewinnschätzungen für S&P-500-Unternehmen nach oben, nicht nach unten, selbst als der Krieg eskalierte und die Rohölpreise in die Höhe schnellten.

Die Gewinnaussichten sind meiner Meinung nach einer der Hauptgründe, warum Anleger geduldig bleiben sollten, selbst wenn der Aktienmarkt von hier aus wieder in den Korrekturbereich eintritt. Aber es gibt auch eine ziemlich Perspektive, wie sich der Aktienmarkt entwickelt, nachdem eine Korrektur ihren Lauf genommen hat.

Seit 1974 ist der S&P 500 in dem Monat nach dem Tiefpunkt einer Korrektur durchschnittlich um 8+ % gestiegen und ein Jahr später um durchschnittlich +24 % gestiegen. Anleger können an diesen Rallyes nur teilnehmen, wenn sie am Boden voll investiert sind, was fast per Definition bedeutet, auch an der dazu führenden Abwärtsvolatilität teilzunehmen.

2018 bietet ein nützliches Beispiel aus der jüngeren Geschichte, um zu zeigen, wie Korrekturen in einem bestimmten Jahr verlaufen und dass sie länger anhalten  können. Anleger erinnern sich vielleicht, dass 2018 ein Jahr war, das von Zinserhöhungen der Fed und dem Handelskrieg zwischen den USA und China geprägt war.

Im Jahr 2018 erlitt der S&P 500 eine Q1-Korrektur von über -10 %, erholte sich dann im zweiten und dritten Quartal gut, um dann bis zum Jahresende wieder in eine Korrektur zu verfallen. Der S&P 500 beendete das Jahr mit einem Minus von -4,4 %.

Im ersten Quartal 2019 erholten sich die Aktien jedoch um mehr als +13 % und setzten ihren Kurs das ganze Jahr über fort, um am Ende um +31,5 % zu steigen. Starke Renditen folgen oft auf Perioden mit Volatilität nach unten.

 



Fazit für Investoren

 

Niemand weiß wirklich, ob die Marktvolatilität und/oder die Börsenkorrektur bereits  ihren Lauf genommen hat – oder ob weitere Turbulenzen bevorstehen. Mir ist klar, dass dies für viele Anleger wahrscheinlich keine zufriedenstellende Erkenntnis ist, insbesondere angesichts all der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und den steigenden Energiepreisen. Aber ich denke, Anleger können – und sollten – sich trösten, wenn sie sich daran erinnern, dass Marktvolatilität und Korrekturen nicht nur üblich, sondern auch gesund sind. Die Märkte müssen von Zeit zu Zeit die Bewertungen und die Erwartungen der Anleger neu anpassen.

Der Krieg ist weiterhin entmutigend und beunruhigend, aber im Moment sieht es so aus, als würde der Konflikt regional bleiben – nicht global. Die Auswirkungen auf die Ölmärkte scheinen auch von den Märkten und Unternehmen besser verstanden zu werden, was dazu beitragen könnte, einige der Rallyes zu erklären, die wir seit März bei den Aktien gesehen haben. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und Updates anbieten, wenn sich unsere Ansichten ändern.

 

Wenn du keinen Beitrag mehr verpassen willst, dann bestell doch einfach den Newsletter! So wirst du jedes Mal informiert, wenn ein neuer Beitrag erscheint!

 

4 Kommentare

  1. Ortwin Heumann

    Danke für die Übersetzung ins Deutsche.
    Ein sehr lesenswerter Beitrag!

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Gerne.

      Antworten
  2. Marco

    https://finanzmarktwelt.de/hyperinflation-im-deutschen-reich-parallelen-zur-inflation-heute-230861/

    Habe diesen Artikel zur Hyperinflation gefunden. Übertrieben? Dein Urteil würde mich sehr interessieren.
    Angesichts dieser Gefahr sollte man wohl voll im Aktienmarkt investiert sein?
    Und etwas Gold? (Ich weiß, das magst du nicht besonders).

    Viele Grüße.

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich halte solche Vergleiche für ausgesprochen unseriös.
      Wir haben (wie in den 70er Jahren) eine erhöhte Inflation. Das hat vor allem (aber nicht nur) mit den steigenden Energiepreisen zu tun.
      Die Hyperinflation der 20er Jahre war das Ergebnis eines Staatsbankrotts in Folge des ersten Weltkrieges. Wer nicht einmal das versteht, der sollte darüber nicht schreiben. Meine Meinung zu dem verlinkten Text.
      Ich kann außerdem nur sagen, was ich mache. Ich bin voll investiert. Und ich bleibe das auch. Und jeder und jede muss das für sich selber entscheiden.

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.