Warum die Börse seit Jahresanfang stark gestiegen ist – und nun so schnell in den Korrekturmodus fällt

Acht Anmerkungen zu einer von vielen erwarteten Korrektur

 

Der Virus Corona hat die Börsen (scheinbar) fest im Griff. Doch erstens geht es bei der derzeitigen Korrektur um deutlich mehr als nur um Corona. Und zweitens können die Börsen in den nächsten Tagen und Wochen auch wieder drehen. Wenn sich zeigt, dass alles doch nicht so schlimm kommt wie aktuell befürchtet.

Deshalb gibt es heute ein „Corona Spezial“ mit neun Gedanken von grossmutters-sparstrumpf zur Lage an den Märkten und was besonnene Anlegerinnen und Anleger jetzt tun können.

 

Erstens. Die Fallzahlen. Epidemien und ihr Entwicklung bemisst man anhand der Steigerungsraten der Fälle. So lange die prozentuale Entwicklung nach oben geht, ist die Epidemie außer Kontrolle. Gehen die Steigerungsraten aber nach unten, dann läuft es in die richtige Richtung

 

 

Im Chart oben (Quelle: Heibel-Ticker) ist gut zu sehen, dass die Steigerungsraten der Fallzahlen weltweit wie auch in China seit Ende Januar stark zurückgegangen sind. Das war der erste Grund dafür, dass die Börse Anfang Februar schnell wieder zur Normalität zurückgekehrt ist. Und wieder gestiegen ist. Es gibt allerdings noch einen weiteren – die Wahlen in den USA.

 

Zweitens. Der chaotische Start der Vorwahlen bei den Demokraten sowie das gescheiterte Amtsenthebungsverfahren gegen den amtierenden Präsidenten haben die Börse davon überzeugt, dass es zu einer Wiederwahl von Donald Trump kommen wird.

Diese Aussicht hat im Februar zu einer Extra-Rallye an der Wall Street geführt. Die Märkte errichten neue Allzeithochs, selbst der DAX hat dabei mitgemacht. In Jahren in denen ein Republikaner Wiedergewählt wird, steigt die Börse üblicherweise (um im Folgejahr in eine Depression zu versinken).

 

Drittens. Die Lage beim Corona-Virus ist in China derzeit unter Kontrolle. Die Steigerungsraten zeigen das. Sie sind sehr stark zurückgegangen. Das gilt aber nicht für den Rest der Welt.

Seit etwa zwei Wochen gibt es einen klaren Aufwärtstrend bei dem Anstieg der Fallzahlen außerhalb von China. In der Zeit konnte sich das Virus in zahlreichen westlichen wie östlichen Ländern etablieren. Damit wächst die Gefahr einer weltweiten Pandemie ebenso wie die einer weltweiten (Kurz)-Rezession. Was wiederum zu stark fallenden Kursen führen könnte.

Das Virus legt das öffentliche Leben lahm, verunsichert Verbraucher und zerstört im Bereich der Wirtschaft die vorhandenen Lieferketten. Vorübergehend. Das macht vielen Unternehmen Sorgen. Etwa der Autoindustrie aber auch APPLE, MICROSOFT und MASTERCARD. Sie haben in den letzten Tagen und Wochen Umsatzwarnungen herausgegeben.

Die wirtschaftlichen Folgen der Epidemie könnten also größer sein, als noch im Januar erwartet.

 

Viertens. Ich habe für 2020 rund 2 Prozent Kursteigerungen für realistisch gehalten (3.300 Punkte im S&P 500). Vor zwei Wochen stand der S&P 500 bereits um 5 Prozent im Plus und war bis knapp 3.400 Punkte gestiegen.

Zu weit – zu viel, sagen die Börsianer dazu. Der S&P 500 stand zu dem Zeitpunkt dort, wo ihn die Optimisten zum Jahresende sahen! Einer der Hauptgründe für Korrekturen (des Marktes wie von Einzelaktien) ist genau dieses zu weit – zu viel. Ein guter Grund für fallende Kurse findet sich dann schon. Auch das spielt also bei der derzeitigen Korrektur eine Rolle.

 

 

Fünftens. Der Verfall der Kurse in den letzten Handelstagen ist in dieser Form einmalig in der neueren Börsengeschichte. In gerade einmal knapp sieben Handelstagen sind die Märkte von ihrem Stand am Hoch bis hinter zur Korrektur durchgerutscht. Sehr ungewöhnlich.

Wie tief ist die Korrektur derzeit?

Bisher liegt das Tief bei 2.856 Punkten im S&P 500. Das sind minus 15,85 Prozent vom Hoch aus gerechnet.

Der Durchschnitt der Korrektur im S&P 500 in den letzten 40 Jahren liegt bei minus 14,5 Prozent. Das passt sehr gut zum derzeitigen Stand.

Die durchschnittliche Länge einer Korrektur aber beträgt – 3,5 Monate. Diese hat (bisher) 6,2 Tage gedauert.

Das ist sehr ungewöhnlich. Ich kann mich an keinen vergleichbaren Vorgang erinnern – und bin immer noch ganz baff, wie schnell wir von der Höhe immer neuer Höchststände bei einzelnen Aktien (wie zum Beispiel MASTERCARD) und des gesamten Marktes, in die Niederungen einer Korrektur geworfen wurden.

Kann daraus ein Bärenmarkt werden? Klar kann das passieren. Ich selber halte das zwar (wie schon bei der letzten Korrektur Ende 2018) für weniger wahrscheinlich, aber ganz sicher kann sich da derzeit niemand sein.

 

 

Sechstens. Fallende Kurse und eine drohende Rezession in den nächsten Monaten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass in den USA ein Demokrat zum Präsidenten gewählt wird. Bill Clinton ist dieses Kunststück 1992 ja auch gelungen. Dank der seinerzeitigen Rezession.

Ein demokratischer Präsident, das wäre nach Lage der Dinge derzeit der ‚ Sozialist‘ Bernie Sanders. Derzeit. Der Markt fürchtet mithin nicht nur Corona – er fürchtet sich auch vor Bernie Sanders.

Ich nicht.

Weder habe ich Angst vor Bernie Sanders, noch glaube ich, dass er in den USA den Sozialismus einführen wird. Aber die Wall Street hat diese Angst ohne Zweifel. Sie fürchtet, dass es höhere Steuern für die ganz Reichen geben wird – was ganz ohne Zweifel das Ziel von Bernie Sanders ist. Und was ganz ohne Zweifel erstens gerecht wäre und zweitens der Wirtschaft gut tun würde.

Warren Buffett hat sich ebenfalls mehrfach in diesem Sinne geäußert. Auch er ist für höhere Steuern für Reiche und für mehr Gerechtigkeit in der Verteilung des steigenden Reichtums. Seit vielen Jahren schon gehen die Reichtumsgewinne in den USA ausschließlich in die Taschen der reichsten 10 Prozent der Gesellschaft. Das meiste davon geht sogar in die Taschen der reichsten 1 Prozent der Gesellschaft. Ich kann nicht erkennen, warum ich Angst davor haben sollte, wenn sich das – endlich – ändert.

Auch die Wall Street wird sich an Bernie Sanders gewöhnen, sollte er denn gewählt werden. Dafür wird sie allerdings, wie wir gleich sehen werden, etwa Zeit brauchen. Wie bei jedem Demokraten.

 

In Jahren, in denen ein Demokrat Präsident wird, läuft die Börse schlecht (-2,7%). Dafür feiert sie das erster Jahr seiner Amtszeit mit Rekordgewinnen (+22,1%). Sie tut dies aufgrund der Tatsache, dass er sich im Amt doch nicht als der extremer Umverteiler, Reformer und/oder  Revolutionär herausstellt, als die die Börse ihn zuvor gesehen hat. Präsidenten haben für Veränderungen die durch den Kongress und den Senat müssen nur kleine Spielräume.

Das war bei Obama so. Das war bei Bill Clinton so. Und das war bei vielen anderen demokratischen Präsidenten auch so. Wurden sie gewählt, erlebte die Börse ein schlechtes Jahr. Waren sie im Amt, dann folgte ein sehr gutes Börsenjahr.

 

Siebtens. Derzeit ist es sehr wahrscheinlich, dass es nicht nur China gelingen wird, die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Gute Nachrichten werden zu Optimismus führen und der führt zu steigenden Kursen. Wie schnell die Lage sich entspannen kann, das haben wir in China gesehen.

 

Achtens. Die Notenbanken werden schon bald auf die Lage reagieren. Sie werden Zinsen senken (wenn möglich) oder falls erforderlich auch Helikoptergeld abwerfen, wie etwa in Hongkong schon passiert. Die Crash-Propheten werden darüber sehr laut schimpfen – wie können die Notenbanken nur so fies sein, einen drohenden Absturz der Wirtschaft und der Aktienmärkte zu verhindern!

Ich sage dazu: Das ist deren Job. Sie sorgen für Stabilität. Mir als Anleger ist das Recht. Den Crash-Propheten hingegen nicht. Sie und ihre Anhänger wünschen sich das Chaos herbei. Warum auch immer.

 

Mein Fazit

 

  1. Derzeit ist eine weltweite Rezession durchaus wahrscheinlich. Das würde die Kurse vermutlich noch einmal unter Druck setzen. Sicher ist eine Rezession allerdings noch lange nicht. Bleibt sie aus, wie alle Rezessionen die seit dem Jahr 2010 vorausgesehen wurden, dann sehen wir möglicherweise eine baldige Erholung.

 

  1. Schon derzeit wirken sich die Präsidentschaftswahlen deutlich auf die Aktienkurse aus. Im weiteren Jahresverlauf werden die Wahlen die Kurse deutlich stärker beeinflussen als Corona.

 

  1. Es ist gleichfalls wahrscheinlich, dass die betroffenen Länder das Corona-Virus in den Griff bekommen. Zudem wird schon bald die Aufmerksamkeit der Medien nachlassen.

 

  1. Ich habe keine Aktien verkauft und ich werde das auch in den nächsten Tagen und Wochen nicht tun. Fallen die Kurse weiter und bewegen sich damit in einen Bärenmarkt (-20%), dann werde ich einen Nachkauf sehr ernsthaft erwägen.

 

In der letzten Korrektur habe ich nachgekauft – aus heutiger Sicht war das ein Schnäppchen. Die Aktien die ich seinerzeit (vor 14 Monaten) gekauft habe, stehen immer noch mit 20 Prozent im Plus. Buy the dip.

 

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12 Kommentare

  1. Marc

    Hallo Christian

    Nicht zuletzt durch Deine Beiträge und Kommentare bin ich von meinem früheren „Crashpropheten-Modus“ abgekommen. Goldpositionen habe ich stark verringert und Aktien wieder aufgestockt.
    Trotzdem eine Frage: Wie gehst Du mit Prognosen eines Markus Krall um, der im Gegensatz zu den anderen Crashgurus einen tiefen Einblick ins Bankensystem nachweisen kann? Wie gelingt es Dir, für Dich persönlich meine ich, diese Argumente zu widerlegen und am Ende keine Angst zu haben?

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Es handelt sich bei dem was du schilderst um „Verlustaversion“. Du könntest also ein Buch zur Verhaltensökonomie lesen. Ich habe „Gier“ von Jason Zweig gelesen. Das hat geholfen. „The triumph of the optimists“ hilf auch.
      Jeder Anfänger in Ökonomie kann dir einen Crash in alle Details beschreiben, der sehr realistisch klingt und den du dir nachher sehr gut vorstellen kannst. Aber nur weil wir uns ein Ereignis vorstellen können, muss es noch lange nicht passieren.
      Nur mal ein Beispiel: Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Menschen sich im Krieg umbringen. Die Medien berichten darüber sehr oft. Also halben wir das für ein häufiges und wahrscheinliches Ereignis. Ist es aber nicht. Es kommen in dieser Welt vier Mal mehr Menschen durch Suizid um, als durch Krieg. Warum denken wir, dass der Krieg für Menschen gefährlich ist, nicht aber, dass es der Suizid ist? Weil über Suizid kaum berichtet wird. Also können wir ihn uns nicht als ein wahrscheinliches Ereignis vorstellen.
      Börse ist Psychologie. So einfach ist es schon. Hat schon Kostolany wieder und wieder gesagt.

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  2. Investor98

    Ich denke man sollte sich nicht zu verrückt machen. Aber es wird vermutlich weiter fallen und die Kurse werden noch deutlich nachgeben. Für mich ist das allerdings kein Grund zur Panik. Ich bin ausschließlich in Dividendenaktien investiert und kassiere diese auch weiterhin. Ich warte mit etwas Cash an der Seitenlinie und warte ab. Man sollte diese Korrektur als Chance für günstige Einstandskurse sehen.

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  3. Andreas

    Sehr guter Artikel. So gut, dass er schon plagiiert wurde: https://finanzfabio.ch/der-coronavirus-und-die-boersenkorrektur/

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Tatsächlich. Ist ja ein Ding. Ich sage es jetzt mal deutlich für das Protokoll: Der Text ist natürlich mein geistiges Eigentum. Wer ihn auf seinem Blog als Gastbeitrag haben möchte – gerne. Und darauf hinweisen, wo man seine Zahlen her hat – auch in Ordnung. Aber so ist das tatsächlich unfair.
      Danke für den Tip, Andreas!

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  4. Kilian

    Hallo Christian,
    danke für den guten Artikel. Deine Meinung zu den „Crashpropheten“ teile ich uneingeschränkt. Das ist m.E. eine sehr fragliche Methode, Geld zu verdienen. Auch einer der Gründe, warum sich so viele mit der Anlage in Aktien schwer tun, in Panik verkaufen und die Börse dann als „Casino“ bezeichnen. Die Medien tun ihr Übriges dazu. Es wird alles immer sofort aufgebauscht und 3 Wochen später interessiert es keinen mehr. Da geht es nur noch um Quote. Wahnsinn, was man aktuell alles liest …
    Viele Grüße

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  5. Marc

    Als Mediziner bin ich betroffen über die Unwissenheit und Naivität bezüglich der Einschätzung des Coronavirus in der Bevölkerung allgemein und in der Anlegerszene speziell. Man sollte sich besser informieren! Die Dunkelziffer der Virusträger ist hoch. Daß man das Virus irgendwann in den Griff bekommen wird, ist klar. Die Frage ist aber wann und welche gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden das Virus inzwischen anrichtet.

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  6. Oliver

    Deine Argumente sind sehr gut herausgearbeitet! Das Problem und auch die Angst der Menschen liegt oder wird allerdings wohl darin liegen, dass die gemeldeten Infektionen aus China (ich erinnere daran, dass die Zählung mehrmals umgestellt wurde) nicht überprüfbar ist. Ich hoffe, dass China wirklich auf dem Weg der Gesundung ist! Die infizierten Menschen in verschiedenen Ländern wie (Iran, Italien) steigen rasant. Problem ist doch, dass mit Sicherheit nicht jeder erfasst werden kann/ will. An diesem Punkt könnte ein psychologisches Problem in den Vordergrund treten, welches zu weiter sinkenden Kursen führen sollte: Angst und Unsicherheit. In den USA soll es Fälle geben, bei denen der Infektionsweg nicht zu definieren ist. Sollten weitere Fälle in anderen Ländern dieser Art auftreten, dann wird die Psychologie damit umzugehen eine sehr große Rolle spielen! Jetzt können die Länder/Regierungen/Menschen zeigen wie solidarisch sie wirklich sind und wie gut die vermeintlich etablierten Systeme wirklich funktionieren. Ganz ohne Zynismus: Für einen Langfristanleger könnten sich daraus in der Tat sehr gute Kaufgelegenheiten ergeben. Vielleicht zeigen sich jetzt viel deutlicher die Stärken und/oder Schwächen einiger Geschäftsmodelle. Unter Umständen wird man bisherige Abhängigkeiten überdenken oder es ergeben sich wie in jeder Situation (noch ist es keine Krise!) neue Geschäftsfelder.

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Je größer die Angst der Menschen ist, desto wahrscheinlicher wird es, dass es realwirtschaftliche Folgen hat.
      Die Frage der Zahlen ist bei jeder Epidemie/Pandemie ein großes Problem. Sie sind nie exakt. Die Schweinegrippe hat es 2009 auf 700 Mio. bis 1,4 Mrd. Infizierte gebracht. Damals starben zwischen 150.000 und 575.000 Menschen weltweit. Das sind sehr weite Spannen. Und es sind sehr hohe Zahlen. Die Panik war seinerzeit nach meiner Erinnerung nicht halb so groß wie diesmal. Zudem waren die Menschen mit der Wirtschaftskrise beschäftigt, die auch das Hauptaugenmerk der Medien war. Das ist diesmal anders.
      Ich vermute, dass wie schon in den vergangenen Jahren (2012; 2015, 2018) die befürchtete Rezession schlicht ausbleibt. Es ist so leicht, eine Rezession zu befürchten (negative thinking). Es ist deutlich schwerer, sie herbeizuführen.

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  7. Felix

    Das Coronaproblem ist noch nicht durch und kann sich noch über Monate und Jahre hinziehen. Ein führender Virologe bei Mybrit Illner meinte, dass 60 – 70 Prozent der Bevölkerung infiziert werden, unbekannt sei lediglich in welchen Zeitraum das geschehe.
    Man darf auch nicht vergessen, dass China massiv gegengesteuert hat, was in anderen Ländern, wie beispielsweise Italien gezeigt hat, nicht der Fall sein wird. Auch unsere Regierung ist eher für Aussitzen als für proaktives Handeln bekannt.

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  8. Roland Seitle

    Hallo gut erläutert, die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten. Was mir nicht gefällt, ist die nicht sachliche Kritik an die sogen Crash Propheten. Ich bin der Meinung, dass z. B. Dr. Krall oder Prof. Otte die Situation der Kapitalmärkte und die weltweiten politischen und gesellschaftlichen Veränderungen sehr sachlich erläutern. Übrigens, irgendwann kann es nicht mehr gut geht, wenn man bei einem stärkeren Börsenkurs sofort nach der Notenbank schreit. Fakt ist doch, dass die Aktienkurse nur so hoch notieren, weil die Zinsen so niedrig sind. Es wird jetzt wesentlich schwieriger, Geld an der Börse zu verdienen. Beste Grüße

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich muss das jetzt nicht teilen. Crash-Prophet ist für Dr. Knall und seine Kollegen ein sehr einträglicher und ansonsten ziemlich monotoner Beruf (sie erzählen immer das gleiche, seit Jahren) der darauf hinausläuft, Anlegerinnen und Anlegern Angst zu machen.
      Das Prof. Otte oder Dr. Knall die Lage sachlich erläutern, das ist mir noch nicht aufgefallen. Sonst müssten sie ja sagen: Leute, legt einen relevanten Teil eueres Geldes in den Aktienmarkt, dort bekommt ihr eine ordentliche Rendite. Tun sie aber nicht. Warum eigentlich nicht?
      Schöne Grüße aus Berlin

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