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Fotograf: Buddy Bartelsen

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Was dich hier her führt

 

Du möchtest mehr aus deinem Geld machen.

Du überlegst, wie du dein Geld langfristig anlegen kannst.

Du willst Sicherheit für deine Anlagen aber auch Gewinne.

Du willst besser verstehen, welche Aktienanlagen aussichtsreich sind – und danach selber entscheiden.

 

Darum gibt es Großmutters Sparstrumpf

 

Als Single & Paarberater habe ich Tag für Tag mit den Entscheidungen von Menschen in Bezug auf ihr Geld zu tun. Daher weiß ich, dass das viel mit unseren Emotionen zu tun hat. Unsere Gefühle steuern unsere Handlungen.

Seit mehr als fünfzehn Jahren verfolge ich jetzt den Aktienmarkt – und lege mein Geld selber an.

Außerdem habe ich mir genau angeschaut, wie berühmte Zeitgenossen, wie zum Beispiel Warren Buffett, Geld anlegen. Warren Buffett ist mit etwa 60 Milliarden Dollar Vermögen einer der reichsten Menschen der Welt. Was macht ihn so erfolgreich?

Als studierter Philosoph beschäftige ich mich gerne auch mit den psychologischen und philosophischen Aspekten von Geld und von Geldanlagen. Die Psychologie weiß heute ein Menge darüber, warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Und darüber, wie Geld und Glück zusammenhängen.

 

 

Hier findest du Antworten auf deine Fragen

 

Du fragst dich, ob Aktien eine gute Anlagestrategie sind, oder ob Gold oder Immobilien mehr Sicherheit und mehr Rendite bringen.

Du willst in Zukunft vielleicht ein Haus kaufen. Oder ist es doch besser, zur Miete zu wohnen? Das ist keine rein rationale Entscheidung – auch wenn viele Menschen so darüber denken. Hier geht es um Gefühle.

Du denkst darüber nach, Aktien zu kaufen. Gute Idee. Stellt sich gleich die nächste Frage: Solltest du einzelne Aktien kaufen? Oder ist es besser, gleich den ganzen Index zu kaufen, mit einem Zertifikat?

Die Banken sind keine Hilfe, wenn du Geld anlegen willst. Anlageberater dort versuchen in der Regel, dir ein teures Produkt zu verkaufen. So wird Anlageberatung zum Verkaufsgespräch. Und dein Geld wandert in die Taschen der Banken und der Fondmanager.

 

 

Ich bin fest davon überzeugt: Du kannst mehr aus deinem Geld machen. Großmutters Sparstrumpf wird dich dabei unterstützen.

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25 Kommentare

  1. Reiner Lenz

    Der Herr Thiel beweist in seinem Blog, vor allem Eines;

    Dass er nämlich über die Funktionalität des kapitalistischen Marktes, kaum mehr als NICHTS weiß. Dies betrifft besonders seine Einlassungen über Gold. Denn es ist freilich eine einzige Albernheit, … trifft schlichtweg nicht so zu, wie der Herr Thiel sich dies so vorstellt.

    Wer Gold allen Ernstes als Spekulationsobjekt verstanden wissen will, mittels dessen man über Nacht zum Millionär werden kann, der beweist doch nur, dass er nichts vom Gold versteht.

    Die Unze Gold kostete 1971 ganze 35 US Dollar, zur Stunde knapp 1200. Grob geschätzt entspricht der heutige Goldpreis das 400fache in Worten das VIERHUNDERTFACHE dessen von 1971.

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich musste diesen an Unhöflichkeiten nur so strotzenden Kommentar arg Einkürzen.
      ERSTENS darfst du solche Pamphlete gerne auf den Goldseiten verbreiten, auf denen du sonst unterwegs bist. Dort darfst du auch die ganze Welt (und mich!) als unwissend beschimpfen – aber nicht bei mir.
      ZWEITENS habe ich zu keinem Zeitpunkt behauptet, Gold sei „ein Spekulationsobjekt, mittels dessen man über Nacht zum Millionär werden kann“. Das Gegenteil ist der Fall – ich habe beschrieben, dass Gold dich arm macht und keine sinnvolle Geldanlage ist.
      DRITTENS ist es im Zeitalter von Alternativen Fakten völlig in Ordnung, wenn für dich 1200 geteilt durch 35 die Zahl von 400 ergibt. In der Welt da draußen ist das aber ganz anders und auch dann nicht der Fall wenn du die Zahl nur grob schätzt und die VIERHUNDERT dann in Großbuchstaben schreibst. Gold notiert beim 35-fachen des Jahres 1971. Aus 35 Dollar wurden also 1.200. Rechnen wir die Inflation heraus, dann sind die 35 Dollar von damals in heutigem Geld 250 Dollar. Grob geschätzt notiert Gold also zum 5-fachen des damaligen Standes.
      Nur zum Vergleich: Der S&P 500 notiert auf dem 28-fachen von damals. Aus 35 Dollar wurden also 980 Dollar. Vorteil für das Gold? Nicht wirklich. Denn bisher habe ich nur die Kursgewinne berücksichtigt. Aktien zahlen aber, anders als Gold, eine Dividende. Inklusive der Dividenden haben 35 Dollar im S&P 500 um das 114-fache zugelegt. Aus 35 Dollar wurden also 3.990 Dollar. Auch bei diesem Betrag sollten wir jetzt noch die Inflation herausrechnen. Dann ergibt sich, dass du mit Aktien knapp das 18-fache erzielt hast.
      VIERTENS hast du aber einen Trick angewandt. Du hast in deiner Rechnung zwei Boom-Phasen von Gold untergebracht. Ich habe lieber vom Höhepunkt des Booms 1980 aus bis heute gerechnet. Auf der Basis hat Gold seinen Gipfelpunkt in den Jahren 1979/80 (mit einem Goldpreis von bis zu 870 Dollar) inflationsbereinigt NIE WIEDER ERREICHT.
      Wir reden in Wahrheit also nicht über das VIERHUNDERTFACHE wie du schreibst oder das 5-fache das inflationsbereinigt für Gold seit 1971 herauskommt. Wir jeden von Gipfel zu Gipfel gerechnet über weniger als das 1-fache. Derzeit steht Gold (inflationsbereinigt) gerade einmal beim 0,5-fachen von 1980. Das solide Gold.
      Über diese Zahl, das 0,5-fache von 1980, willst du die Menschen nicht aufklären. Ich aber will das. Damit sie eine rationale Entscheidung treffen können. Und ihr Geld nicht mit Gold verlieren. Dem soliden Gold.

      Antworten
  2. Nico

    Guten Tag Herr Thiel,

    eine kurze Frage bezüglich Ihrer letzten Antwort hier:
    Warum unterscheidet sich Ihre Zusammensetzung des Aktienportfolios simplify Geld (https://rentablo.de/b2b/simplify-geld) von Ihrem Portfolio Global Champions (https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfgross001)? Welches bevorzugen Sie?

    Über eine Antwort wäre ich dankbar!
    Viele Grüße

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Die Unterschiede sind gering. Und interessanterweise laufen beide bislang annähernd gleich gut. Derzeit überholt allerdings das wiki das Musterdepot.
      Das Musterdepot für Simplify Geld habe ich Anfang des Jahres zusammengestellt und dabei einige Entscheidungen getroffen, die ich später auch beim wiki umgesetzt habe, etwas der Teilverkauft von NIKE zugunsten einer Position auch in ADIDAS. Oder die Position in WIRECARD.
      Ich bevorzuge keines der beiden. Ich lerne an ihnen. Das besondere an dem Depot bei rentablo ist, dass es bislang noch nicht eine einzige Veränderung gab. Das ist schon stark.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
      1. Manfred Schleich

        Hallo; Du empfiehlst eine ETF-Strategie auf MDAX und S+P 500. Der ETF auf S+P 500 (iShares Core S+P 500) ist nicht sparplanfähig. Die ETF auf den MDAX sind zwar sparplanfähig haben aber sämtlich nur 3 * beim Morningstar Rating. Solche Fonds sollte man sich sich ja eigentlich nicht kaufen.

        Deine Meinung bitte.

        Manfred

        Antworten
        1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

          Ich würde niemals einen Sparplan anlegen. Wozu sollte ich das tun? Ich kann doch ohne Probleme sparen und dann einen ETF kaufen.
          Und wozu sollte ich meine Entscheidung für ETFs davon abhängig machen, ob meine Bank (oder mein Broker) diesen ETF als Sparplan anbietet?
          Das ist ja von Bank zu Bank völlig unterschiedlich.
          Broker wechseln?
          Ob Morningstar einen ETF auf den deutschen MDAX empfiehlt oder nicht, würde ich persönlich auch nicht wirklich wichtig finden. Entweder die Strategie überzeugt dich (ich habe sie ja auch im Musterdepot auf Rentablo umgesetzt: https://rentablo.de/b2b/simplify-geld) – oder die Strategie überzeugt dich nicht.
          Es gibt ja viele andere Vorschläge, unter anderem vom finanzwesir oder von Gerd Kommer (Weltportfolio).
          Am langen Ende musst du dich mit deiner Anlage wohl fühlen.
          Mein Vorschlag ist einer, mit dem ich mich wohl fühlen würde.
          Schöne Grüße aus Berlin
          Christian Thiel

          Antworten
  3. Alexander

    Hallo Herr Thiel,

    nachdem ich Ihr Buch gelesen hatte, habe ich mir mal das legendäre Buch von Herr Kommer gekauft. Zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass für mich ETF’s das sinnvollste sind. Problem: In Kommers Buch steht fast nur drin, was man alles nicht machen sollte. Konkrete Handlungsschritte, was der Leser machen soll, nachdem er sich bei einem Online-Broker registriert hat, stehen nicht in dem Buch. Daher war das Kommer-Buch für mich überwiegend überflüssig. Daher wundert es mich, dass sie das Kommer-Buch in ihrem Buch im Prinzip empfohlen haben.

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich habe das Buch von Gerd Kommer mit großen Gewinn gelesen. Ihr Problem verstehe ich nicht wirklich. Sie entscheiden sich für einige ETFs (ich empfehle stets und immer den S&P 500 und den MDAX) und mischen wenn Sie mögen noch etwas TECDAX und NASDAQ dazu – fertig. Ich habe das mal im Internet zusammengestellt. Sie finden das hier: https://rentablo.de/b2b/simplify-geld.
      Dort geht es mit einem Klick auch zu meinem ETF-Depot.
      Blogs die Rat geben welche ETFs man kaufen kann/soll gibt es auch noch. Finanzwesir, Zendepot, Finanzrocker. Um jetzt mal nur drei zu nennen. Auch bei denen kann man sich schlau machen.
      Viel Erfolg wünscht
      Christian Thiel

      Antworten
      1. Alexander

        Hallo Herr Thiel, Danke für ihre Antwort.

        Antworten
  4. Simon Gäßler

    Sehr geehrter Herr Thiel,
    mit sehr viel Interesse und Freude habe ich Ihr Buch als Hörbuch gehört. Es hat mir viel gebracht und ich denke, dass es sinnvoll für mich ist einen Großteil meiner Investition in den S&P500 zu investieren, jedoch denke ich darüber nach dies mit einem Endlos Faktorzertifikat zu tun. 2x oder 3x. Auf 10 Jahre sollte dies bei Fortsetzung der historischen Entwicklung einen sinnvollen und unriskanten Hebel schaffen.
    Was halten Sie von dieser Idee? Habe ich einen Denkfehler?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    beste Grüße aus dem schönen Südbaden
    S. Gäßler

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ja, da gibt es einen Denkfehler. Es gibt beim Geldanleger keine Gratis-Mahlzeit – no freee Lunch, wie die Amerikaner sagen. Wo sollte denn auch das Geld herkommen, um einfach so den doppelten Gewinn zu machen?
      Der Trick ist der: Fällt der Markt um 30 Prozent, dann fällt mein Geld, das in Aktien liegt, auch um 30 Prozent. Nur noch 70 Prozent sind übrig. Anschließend steigt der Markt zügig um 40 Prozent – ich stehe jetzt bei 98 Prozent, bin also bald wieder bei Null.
      Was passiert nun in der gleichen Zeit mit deinem Faktorzertifikat? Es fällt zunächst einmal statt um 30 Prozent um satte 60 Prozent. Faktor 2. Nur noch 40 Prozent sind jetzt übrig. Nun steigt der Markt zügig um 40 Prozent. Wo stehst du nun? Dein Faktorzertifikat steigt von 40 auf 56. Ja, das sind 40 Prozent. Während ich also schon bei Null stehe, musst du noch sehr lange darauf warten. Du stehst erst bei Null, wenn der Markt um 150 Prozent zulegt hat (von 40 auf 100 braucht es 150 Prozent Zuwachs).
      Und während du dann erst bei Null stehst, ist meine Anlage in dieser Zeit von 70 bis auf 175 Prozent gestiegen. Auch das sind 150 Prozent Zuwachs.
      Ich liege also um 75 Prozent vor dir. Weil ich kein Faktorzertifikat habe. Solche Zertifikate können dir in Märkten die nur steigen manchmal einen höheren Gewinn bringen. Auf lange Sicht machen sie dich aber arm.
      Also denk dran: There is no free lunch!

      Antworten
      1. Simon Gäßler

        Hallo Herr Thiel,
        Danke für Ihre Antwort. Ich verstehe die Rechnung, jedoch funktioniert ein Faktorzertifikat ja dann wenn eine positive Entwicklung der negativen zuvorkommt und die negative grösstenteils kleiner ist als die positive. In anderen Worten: Stetig steigende Kurse. Auf 10 Jahre war dies beim S&P500 ja immer der Fall. Wenn es nur einen Rechner gäbe der ein Faktorzertifikat historisch mit der Entwicklung des S&P500 durchrechnen würde. Denn sie haben schon recht, ein starker Einbruch kann viel schnell zunichte machen…
        Mit freundlichen Grüßen
        S.G.

        Antworten
        1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

          Zunächst einmal ging es um die nächsten Jahre. Da musst du ganz unbedingt mit einem Bärenmarkt in der Zwischenzeit rechnen. Und selbst in aufwärt gerichteten Märkten kommt es regelmäßig zu Korrekturen. Mal nur zu 10 Prozent, mal auch zu 20 Prozent.
          Und jedes mal passiert das gleiche: Auch wenn der Index selber völlig wiederhergestellt ist, steht ein Faktorzertifikat niedriger. Die Korrektur mit 10 Prozent ist noch harmlos, Aber auch sie führt schon zu einem Verlust gegenüber dem Index. 10 Prozent runter – 10 Prozent rauf. Das ist beim Index eine glatte Null. Wer mit dem Faktor 2 arbeitet, der hat aber 20 Prozent runter (von 100 auf 80) und 20 Prozent rauf (von 80 auf 96). Du verlierst bei Faktor 2 also in einer ganz einfachen Korrektur wie der letzten schon vier Prozent.
          Bei einem Faktor von 3 sind es schon 30 Prozent runter und 30 Prozent rauf. Du fällt von 100 auf 70 – es steigt von 70 auf 91. Wie du siehst steigen deine Verluste im Quadrat (Faktor 2: 4 Prozent bei einer Korrektur von 10 Prozent; Faktor 3: 9 Prozent bei einer Korrektur von 10 Prozent). Keine Bank würde ein solches Zertifikat ausgeben, wenn sie damit nicht Gewinn machen würde.
          Um es noch einmal sehr deutlich zu sagen: Das ist eine Form des Glücksspiels. Die Bank hat sich vorher ausgerechnet, unter welchen Bedingungen sie Gewinn macht. Dort sitzen versierte Mathematiker, die genau den richtigen Preis ausrechnen. Der einfach Anleger glaubt, DAX mal zwei würde den DAX mal zwei ergeben. Er hätte also auf lange Sicht den doppelten Gewinn. Das ist aber nicht möglich, wie die Rechnung zeigt.
          Außerdem solltest du dich immer fragen: Woher bitte kommt das Geld für den doppelten Gewinn den du dir erhoffst? Von der Bank? Wozu sollte sie das tun. Sie Weill Geld verdienen, nicht verlieren. Faktorzertifikate werden von Banken nur aus einem einzigen Grund ausgegeben: Um mit ihnen Geld zu verdienen. Deshalb gilt hier, wie beim Roulette die Regel. Die Bank gewinnt immer. Denn sonst geht sie pleite.

          Antworten
          1. Simon Gäßler

            Hallo Herr Thiel,
            nach etwas Suche, fand ich nun doch einen S&P500-ETF mit Faktor 2. Der historische Chart schlägt den S&P500 Index deutlich. Ich verstehe Ihre Bedenken, jedoch habe ich aus eigener Erfahrung gelernt, dass diese meist bei den höheren Hebeln wahr werden. Ich würde mich über Ihre gerne kritische Bewertung dieses ETFs freuen. Die WKN lautet DBX0B5. Vielen Dank für Ihre Zeit.
            Mit freundlichen Grüßen
            S. G.

          2. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

            Niemals mit Faktor 2 – die Abschwünge brechen solchen Anlagen das Genick. Nichts für grossmutters-sparstrumpf – oder wie die Amerikaner sagen: There is no free lunch.

  5. Jürgen Kölbl

    Hallo Herr Thiel,
    es ist mir klar das es das beste ist alles langfristig zu sehen um den nötigen Erfolg zu haben. Das ist natürlich bei einem jungen Menschen kein Problem. Wie sieht es eigentlich aus wenn man sich erst mit 60 Jahren zu einer Investition entscheidet? Gibt es da andere sichere Strategien?
    Schöne Grüße
    J. Kölbl

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Lieber Herr Kölbl,
      in meinen Augen unterscheidet sich das Anlegen mit 60 nicht grundlegend von dem mit 40. Allerdings muss man immer im Blick haben, dass es wichtig ist, alles Geld das man in den nächsten Jahren braucht nicht im Markt zu haben. Wenn wir davon ausgehen, dass wir eine durchschnittliche Lebenserwartung von 90 Jahren haben, dann beträgt der Anlagehorizont mit 60 Jahren immerhin noch 25 Jahre, also bis 85. Das ist eine lange Zeit, in der aus einer guten Aktienanlage immer noch ein sehr hoher Gewinn entstehen kann.
      Natürlich muss jeder schauen, mit einem wie hohen Prozentsatz in Aktien er sich wohl fühlt. 100 Prozent ist nicht für jeden das richtige. Viele fühlen sich deutlich besser, wenn es nur 50 Prozent sind.
      Ich werde dazu in nächster Zeit mal was schreiben. Die Rentenzeit ist ja für viele ein wichtiges Thema.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
  6. Dusan

    Hallo,

    wollte mal einfach DANKE sagen für diesen wunderbaren Blog.

    Gruss aus Heidelberg
    Dusan

    Antworten
  7. Christian Bethke

    Hallo Herr Thiel.
    Ich habe Ihr Buch bei Audible begeistert gehört.
    Der Inhalt ist toll Strukturiert und klar verständlich.
    Wir werfen sich allerdings drei Fragen auf…

    1) Zum Thema Wohnungseigentum leuchtet es mir ein das die Verzinsung des eigentlichen Wertes der Immobilie nicht so hoch sein kann wie die einer Aktien. Jedoch habe ich auch bei wiederholten hören Ihres Buches nicht feststellen können das Sie die monatliche Mietersparnis bei Eigennutzung oder die Mieteinkünfte bei Vermietung berücksichtigt haben.
    Täusche ich mich, oder sind die Einkünfte tatsächlich nicht bei Rechnung mit eingeflossen?

    2) Bei dem Thema Aktien ist mir aufgefallen das die Kaufgebühren bei Aktien vernachlässigt wurden, selbst wenn erhaltene Dividenden wieder verwendet werden für die Aufstockung des Unternehmen das diese ausgeschüttet hat.
    Sind diese Gebühren so gering?

    2a) Zudem hätte ich noch gern gewusst ob der Gewinn von Aktien nicht versteuert werden muss?
    Bei Immobilien bei dem der Kauf länger als 10 Jahre her ist, ist der erhaltene Gewinn nicht mehr zu versteuern.

    Lieben Dank für diese Plattform.
    Diese werde ich mir nun mal anschauen und bestimmt weiterhin folgen.

    Grüße
    Christian

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Hallo Christian,
      in meinem eigenen Beispiel, bei dem ein Paar fast sein gesamtes Geld durch eine Immobilie verliert, spielt die Frage der Mietersparnis bei Eigennutzung keine Rolle. Das Paar hätte sonst Miete gezahlt – so hat es an die Bank bezahlt (Kredit) und die Nebenkosten.
      Bei den Berechnungen zur Frage „Mieten oder Kaufen“, wie Gerd Kommer sie in seinem gleichnamigen Buch anstellt, werden die Mieterersparnisse bei Eigennutzung auch immer gegengerechnet. Das Ergebnis bei ihm: In der Regel ist mieten billiger als kaufen.
      Trotzdem muss man immer im Auge behalten, dass eine Immobilie ja ein Zwangssparvertrag ist (ähnlich wie eine Riester-Rente oder eine Lebensversicherung). Und Zwangssparverträge führen natürlich zu dem, was ihr Name schon sagt: Wir sparen – und wir müssen das auch tun. Wer zur Miete wohnt, der muss das nicht. Er kann das tun und wenn er es macht, dann hat er am Ende in der Regel deutlich mehr Geld, als derjenige, der eine Immobilie erworben hat. Wenn er sein Geld sinnvoll anlegt. In der Praxis tun die allermeisten Mieter das aber nicht. Sie geben das Geld aus, dass ihnen übrig bleibt.
      In meinen Augen hat eine Immobilie drei große Gefahren. Der erste: Wohnortwechsel. Aus einer Immobilie kommst du nicht mal so leicht wieder raus. Der zweite: Scheidung. Kann ganz schnell bis hin zum finanziellen Ruin führen. Und der dritte: Standort. In etwa 80 Prozent von Deutschland haben wir stagnierende oder fallende Immobilienpreise. Ein Haus in Bottrop oder Wanne-Eickel oder in Zittau lohnt sich finanziell schlicht nie. Dort ist ein Haus eine reine Liebhaberei – und das darf es ja auch sein.
      Ja, Immobilien-Gewinne werden nicht im gleichen Masse der Steuer unterworfen wie Aktien. Völlig richtig. Da haben sie einen Vorteil.
      Kauf- und Verkaufsgebühren werden bei Rechnungen wie in meinem Buch nie mit reingenommen. Steuern auch nicht. Das sind theoretische Erträge. Nur so kann man sie solide vergleichen. Die Steuern ändern sich ja unablässig, jedenfalls über längere Zeiträume gesehen. Allerdings sind gerade die Kaufgebühren bei Immobilien ungleich größer -bis zu 10 Prozent, das sollte man auch bedenken.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
  8. Jörg Faass

    Hallo Herr Thiel,
    Ich habe ihr Buch in einem Zuge durchgelesen und bin nun hochmotiviert mich mit dem Thema noch intensiver auseinander zu setzen. Dabei bin ich jetzt natürlich auf der Suche nach einer geeigneten Plattform über die ich Ihre Tips anwenden kann. Gestolpert bin ich über „flatex“, bin aber sehr interessiert über welche Plattform Sie den Aktienkauf und Indexing betreiben.
    Über Tips und Empfehlungen bin ich Ihnen sehr dankbar.
    Schöne Grüsse
    J. Faass

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Lieber Herr Faass,
      schön, dass Ihnen das buch gefallen hat.
      Ich habe gerade neulich erst über das Thema Online-Broker geschrieben:
      https://grossmutters-sparstrumpf.de/wie-finde-ich-den-richtigen-onlinebroker/
      Flatex kam da nicht so gut bei weg, da sie sehr hohe Gebühren verlangen, wenn Dividenden aus dem Ausland eingehen. Mich würde das sicherlich mehrere hundert Euro im Jahr kosten. Da helfen mir die niedrigen Ordergebühren nicht weiter – ich kaufe ja viel zu selten.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
  9. A.+E.Schachermeier

    Hallo Herr Thiel,

    habe am vergangenen Samstag Ihr Buch gekauft und war so begeistert, dass nicht nur ich, sondern auch mein Mann das Buch am selben Wochenende kpl. gelesen haben.

    Endlich mal jemand, der ehrlich sagt, was es mit den diversen Geldanlagen so auf sich hat.
    Jetzt wissen wir auf was wir achten müssen. Vielen Dank für die lockere Art ein so umfangreiches Thema zu erklären.

    E. Schachermeier

    Antworten
  10. Florian Günther

    Super Ergebnis und tolle Homepage.
    Gefällt mir sehr gut.

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg wünscht

    Florian Günther

    Antworten
  11. Anton Lonsdorfe

    Hallo Herr Thiel !

    Wann kann man in das erste Wikifolio von Grossmutters Sparstrumpf investieren ?
    Gibt es schon einen festen Termin ?

    MfG

    A. Lonsdorfer

    Antworten

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