Schlag den DAX – wie und wo du kannst!

0

Was ist eigentlich eine Anlagestrategie? In meinen Augen ist eine Anlagestrategie ein Vorschlag für eine Aktienanlage, mit der du den Index schlägst. Die meisten angeblichen „Strategien“ erfüllen dieses Kriterium nicht. Sie schneiden schlechter ab als der Index. Unbefriedigend.

Ich will dir heute zwei Vorschläge machen wie du den Index, den DAX schlagen kannst. Doch bevor wir damit anfangen, schauen wir doch erst einmal wie der DAX seit Beginn der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise abgeschnitten hat.

 

Ein Blick zurück

 

Am 2. Januar 2008 ging der DAX mit 8.045 Zählern in den Handel. Am vergangenen Freitag stand er hingegen bei 12.438. Da hat der Index aber ganz schön zugelegt, könntest du jetzt denken. Doch warte, lass uns erst ein wenig rechnen. Und urteile dann.

Der DAX hat in diesen 8 Jahren und vier Monaten um insgesamt 54,6 Prozent zugelegt. Ich frage gleich mal den CAGR-Rechner, wieviel das umgerechnet auf ein Jahr an Zugewinn ist. Das Ergebnis: Es sind 5,35 Prozent.

Verglichen mit dem Ergebnis von Festgeld in dieser Zeit mag das ein gutes Ergebnis sein. Aber wenn wir es mit dem Durchschnitt vergleichen, den Aktien historisch erzielt haben, dann ist es schwach. Aktien kommen über längere Zeiträume auf einen jährlichen Zuwachs von 8-10 Prozent.

 

Dachs

 

Was ist nur los mit dem DAX?

 

Warum schneidet der DAX so schlecht ab? Im DAX sind viele Firmen vereinigt, die kaum wachsen (TELEKOM, THYSSENKRUPP). Er enthält einige Unternehmen, deren Gewinne zumindest nicht dauerhaft steigen (DAIMLER, LUFTHANSA). Und zu allem Überfluss sind in ihm etliche Firmen, deren Gewinne nun schon seit Jahren schrumpfen – wenn sie nicht gar Verluste gemacht haben (EON, RWE, DEUTSCHE BANK, COMMERZBANK).

Zudem ist der Index extrem autolastig, ein Punkt der Anlegern in Rezessionen schwer auf die Füße fällt. Autokonzerne schreiben in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in der Regel keine schwarze Zahlen.

Das liegt an uns, den Konsumenten. Wir kaufen uns in einer Rezession zwar ein neues Smartphone (APPLE, SAMSUNG) sowie ein Paar Laufschuhe (ADIDAS, NIKE) und nutzen weiterhin GOOGLE und FACEBOOK. Auch unsere Kreditkarte (MASTERCARD, VISA) verwenden wir noch. Aber wir kaufen keinen neuen Kühlschrank und kein neues Auto. Große Anschaffungen werden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten aufgeschoben. Das bekommen die Aktien von BMW, DAIMLER und VW zu spüren.

 

1

 

Wie du den DAX schlagen kannst

 

Ich will dir heute den einfachsten Weg vorstellen, wie du mit deinem Geld den DAX deutlich hinter dir lassen kannst. Mit zwei ETFs – Indexzertifikaten also. Mit ihnen kaufst du keine ausgewählten einzelnen Aktien, sondern gleich alle Aktien, die in einem Index enthalten sind auf einen Schlag.

Erfolgreiche deutsche Firmen finden sich im MDAX in weit größerer Zahl als im DAX. Deshalb machst du einfach folgendes: Du legst dein Geld in den MDAX an. Fertig.

Was das für dein Geld bedeutet?

Ich habe nachgerechnet. Der MDAX ist im gleichen Zeitraum (2008-heute) von 9.835 Punkten bis auf 24.669 geklettert. Das sind 150,8 Prozent.

Huch. Das ist aber sehr viel mehr!

Ich habe dir noch eine Grafik aus dem Internet gefischt, aus der du erkennen kannst, dass der Unterscheid zwischen DAX und MDAX nicht erst in den letzten Jahren – möglicherweise zufällig – entstanden ist. Es gibt ihn auch, wenn man sich beide Indizes über längere Zeiträume (30 Jahre, 23 Jahre) anschaut, allerdings fällt er da nicht ganz so groß aus wie in den letzten Jahren:

 

2

 

Leg nicht alle Eier in einen Korb

 

Möglicherweise wolltest du dir die enormen Gewinne der amerikanischen Unternehmen wie MICROSOFT, APPLE, FACEBOOK und GOOGLE ebenso wenig entgehen lassen wie die sehr hohen Wachstumsraten von Firmen wie FACEBOOK und PRICELINE. Also hast du dir damals auch noch ein Index-Zertifikat auf den S&P 500 gekauft.

Einen ETF auf den MDAX + einen auf den S&P 500 – auf diese Weise investierst du auf einen Schlag in 550 der größten und erfolgreichsten Firmen der Welt.

Schauen wir mal, was in den USA aus deinem Geld geworden ist. Der S&P 500 ist in der Zeit (2008-heute) von 90,24 auf 238,60 (total retourn) gestiegen. Das sind 164,4 Prozent.

Huch. Das ist aber sehr viel mehr. Schon wieder.

Um das zu berechnen habe ich nicht die normale Entwicklung des S&P 500 genommen, in die die Dividenden nicht eingehen, sondern die Entwicklung des S&P 500 total retourn – bei Yahoo.finance unter SPY zu finden. Denn Dividenden hat dein ETF ja auch bekommen – und du hast davon profitiert.

 

5

 

Wie hoch ist dein Gewinn?

 

Das Ergebnis des MDAX und des SPY ist interessanterweise beinahe gleich: 150,8 Prozent – 164,4 Prozent. Hast du dein Geld in beide Indizes gleichermaßen angelegt, dann liegt dein Gewinn jetzt, gut acht Jahre später, genau in der Mitte der beiden Zahlen, bei 157,6 Prozent also. Macht für dich einen Zuwachs von rund 12 Prozent im Jahr.

Dabei habe ich die Währungsveränderungen des Dollars gegenüber dem Euro (rund 30 Prozent in dieser Zeit) noch nicht einmal mitberechnet. Gut, das ist vielleicht auch nicht nötig, denn das kann je nach Zeitraum man so und mal so ausgehen. Mal also positiv für dich und dein Depot – und mal negativ. In den nächsten acht Jahren wird der Dollar vermutlich wieder mal schwächer werden und der Euro stärker. Schon sind die Währungsgewinne wieder futsch.

So ganz genau kann dir das leider keiner sagen. Niemand weiß mit Sicherheit, wie der Dollar in acht oder zehn Jahren zum Euro steht.

Zusammen mit den Wechselkursgewinnen liegst du allerdings bei jährlichen Wachstumsraten von um die 14 Prozent in diesem Zeitraum.

Noch mal zur Erinnerung: Der DAX hatte 5,35 Prozent im Jahr.

 

Bildquelle: flown / pixelio.de

 

Was heißt das für dein Geld?

 

Das Ganze jetzt noch einmal in Euro. Hast du dein Geld – 10.000 Euro –in den DAX angelegt, dann stehst du jetzt mit 15.460 Euro da.

Hast du es aber in den MDAX und den S&P 500 angelegt, dann sind es nun starke 25.720 Euro. Ob du einen Gewinn von 5.460 Euro hast oder einen von 15.720 Euro, das ist ein gewaltiger Unterschied. Der Gewinn mit der Anlage in den MDAX + S&P 500 ist um sage und schreibe 190 Prozent höher.

Zusammen mit den Wechselkursgewinnen hast du sogar rund 32.000 Euro und damit schon 300 Prozent mehr Gewinn als mit dem DAX.

 

Und die zweite Strategie?

 

Du kannst es natürlich auch mit den „besten Aktien“ versuchen, die ich hier auf grossmutters-sparstrumpf in den letzten Jahren vorgestellt habe. Die „besten Aktien“ schneiden in den Jahren 2015 und 2016 besser ab als eine ETF-Strategie.

Aber das sind nur zwei Jahre! Richtig. Also habe ich mal meine Bank gefragt, wie gut mein Depot in den letzten Jahren war, seit ich es durchdacht und aktiv führe. Erst ab 2013 habe ich angefangen, mich wirklich  intensiv mit den Unternehmen zu beschäftigen, die ich langfristig halte.

Das Ergebnis: Es sind 118,25 Prozent seit Jahresbeginn 2013. Das ergibt für diesen Zeitraum ein jährliches Wachstum von rund 19 Prozent. Nicht schlecht. Hier kommt eine Grafik:

 

3

 

Deine besten Aktien

 

Natürlich kannst du dir auch gerne deine „besten Aktien“ aussuchen und dein Geld in sie anlegen. Du darfst dich hier auf dem Blog nach „besten Aktien“ umschauen und in meinem wikifolio „Global Champions“ das meine „besten Aktien“ enthält auch. Und dann bildest du dir deine eigene Meinung.

Für mich hat sich das Anlegen in Einzelaktien bislang gelohnt. 19 Prozent im Jahr, das ist mehr als der DAX seit 2008 erreicht hat (5,35%) und mehr als eine ETF-Strategie erzielt (14 Prozent mit Währungsgewinnen).

Überlege dir also gut, ob du dein Geld in Einzelaktien anlegst. Mir macht das Freude. Ich beschäftige mich gerne mit AMAZON. Oder FACEBOOK. Oder APPLE. Aber wenn du das alles nicht gerne machst, dann bist du möglicherweise mit einer ETF-Strategie gut bedient.

 

4

 

Du kannst auch einfach beides machen, in ETFs anlegen und in Einzelaktien. Das hat den Vorteil, dass du die Performance der beiden Depot-Teile immer vor Augen hast. Du siehst also immer, ob du mit deinen Einzelaktien besser abschneidest als eine ETF-Strategie – oder schlechter.

Aber vielleicht legst du selber ja schon seit ein paar Jahren an – und hast eigene Erfahrungen gemacht. Du kannst deine Gedanken und  deine Bilanz für diese Zeit als Kommentar hier unter meinem Text hinterlassen.

Ich bin gespannt!

 

Wenn du keinen Beitrag mehr verpassen willst, dann bestell doch einfach den Newsletter! So wirst du jedes Mal informiert, wenn ein neuer Beitrag erscheint!

 

14 Kommentare

  1. Tobias Krauße

    Guten Abend Thiel,

    ich hätte eine kleine „Anfänger“ Frage.

    Ich probiere mich nach und nach für meinen Start am Aktienmarkt vorzubereiten :)

    Dafür lese ich viel in der Facebook Gruppe „Börsentalk“, ihr Buch und natürlich auch Ihren Block.

    Nun Habe ich aber auch verschiedene andere Seiten gelesen und dort wird geraten nicht „alles in einen Korb zu legen “ mit dem Korb meine ich bei ihrem Wiki das land USA.

    Könnten Sie mir erklären warum Sie sich speziell für die USA entschieden und warum Sie die „Länderwahl“ breiter gefächert haben?

    Vielen Dank im vorraus und eine gute Nacht.

    Tobias Krauße

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Hallo Tobias,
      ich habe mich für meine Geld für eine Zusammenstellung von einzelnen Aktien entschieden, die ich für die besten halte. Dabei spielt das Herkunftsland keine Rolle. Wenn es wirklich die besten sind, dann dürfen sie meinetwegen gerne aus Island kommen.
      Das ist aber natürlich nicht der Fall. Die beiden besten Finanzdienstleister (Kreditkarten) der Welt – VISA und MASTERCARD – kommen aus den USA. Die im Internet erfolgreichsten Unternehmen – ALPHABET, AMAZON, FACEBOOK – kommen ebenfalls daher. Die beste Aktie im Bereich Smartphones (APPLE) ist ebenfalls amerikanisch.
      Jetzt kommt ein weiterer Punkt, der es einfacher macht, sein Geld in US-Unternehmen anzulegen: Ich bekomme über die viel leichter zuverlässige Informationen als zum Beispiel über chinesische Firmen.
      Am langen End muss jeder von uns selber entscheiden, mit welcher Anlage er sich wohl fühlt. Ich kann mit 80 Prozent amerikanischen Aktien derzeit gut leben. Steigt der Euro mal wieder gegenüber dem Dollar, dann kann ich mir allerdings vorstellen, dass ich meine Anlagen im Euroraum ausweite.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
  2. Nebi

    Lieber Christian Thiel,
    ich habe mir lange Autofahrten in den vergangenen Tagen durch das Hören deines Buches verkürzt. Vielen Dank für die guten Recherchen und die anregenden Gedanken.

    Habe mich gleich mal mit den Indizes verglichen.

    Einige Gedanken und Fragen sind mir gekommen, die ich unbedingt loswerden muss:
    – Der Wandel / die Zeit führt unweigerlich zu einer Neubewertung, welche Aktien „die Besten“ sind. Wann ersetzt du einen Wert durch einen anderen? und welche Kriterien setzt du an?
    – Es erscheint mir nachvollziehbar, dass die Umsatz – und Gewinnwachstumsraten bei jungen Unternehmen tendenziell höher ausfallen als bei etablierten Unternehmen. Entsprechend würde ich vermuten, dass höhere Erfolge an der Börse mit den Besten jungen Unternehmen leichter zu erzielen sind bzw. bei Etablierten wird die immer schwerer. Entgehen die hier nicht beträchtliche Chancen?
    -Was denkst du über Bargeld? Mein Sicherheitsbedürfnis führt dazu, dass ich eine hohe Bargeldquote halte. Aktuell sind es ca. 35 %. Mich würde interessieren was du hier für dich selbst als sinnvoll erachtest?

    Liebe Grüße aus Baden-Baden

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Lieber Nemi,
      ich habe derzeit etwa 2 Prozent des Depots in Cash – und das auch nur, weil ich neben den Langfristanlagen auch immer ein oder zwei Grades zu laufen habe. Wen das interessiert, der kann das bei FACEBOOK in der Aktiengruppe BÖRSENTALK mitbekommen.
      Warum so wenig Cash? Weil ich für die Märkte optimistisch gestimmt bin. Und nicht nur ich sehe das so – ich habe eine ganz Reihe an Hintergrundanalysen gelesen, von ZACKS INVESTMENT, von KEN FISHER INVESTMENT. Sie alle sind derzeit optimistisch.
      Aber nicht nur das. Die Märkte gehen ja auch deutlich nach oben. Ich habe 16 Prozent Plus im Depot seit Beginn des Jahres. Hätte ich da 35 Prozent Cash, dann wären es nur noch 10 Prozent.
      Zum Wandel: Wer in Aktien investiert, in Einzelaktien wohlgemerkt, der muss sich mit den Unternehmen seiner Wahl beschäftigen. Das tue ich. Bislang bin ich noch bei keinem Unternehmen zu dem Schluss gekommen, dass es nicht mehr zu den „besten Aktien“ gehört. Aber das wird wohl kommen. Wenn die Wachstumskurse ein wenig abflacht (wie bei APPLE) dann denke ich natürlich darüber nach, die Gewichtung von APPLE zu reduzieren. Und schaue nach neuen Werten. Gerade vor ein paar Tagen habe ich einen kleinen Teil von APPLE verkauft und habe das Geld stattdessen in CHIPOTLE MEXICAN GRILL angelegt. APPLE war allerdings auch deutlich übergewichtet, eine Entscheidung aus dem Dezember 2015 die ich natürlich nicht bereue. APPLE hat seither rund 40 Prozent zugelegt.
      Kleine Unternehmen: Ich halte kaum wirklich kleine Unternehmen, sondern eher große, die für mich als Anleger ein hohes Mass an Sicherheit bieten. Ein kleiner Konkurrent zu APPLE geht im Zweifelsfall Pleite. Und ein kleiner Konkurrent zu AMAZON – lächerlich. So etwas gibt es nicht. Bei FACEBOOK sieht es ganz ähnlich aus. Derzeit wird im Bezug auf das Internet die Zukunft verteilt – AMAZON, APPLE, GOOGLE, FACEBOOK und NETFLIX heißen die Profiteure.
      Selbst kleinere Unternehmen die ich halte – zum Beispiel habe ich EVENTIM im Depot – sind nicht wirklich klein. EVENTIM ist der europäische Marktführer beim Onlineverkauf von Tickets. Und das Unternehmen hat trotzdem große Wachstumschancen, weil es in einem Bereich operiert, der noch immer Star wächst.
      Viel Erfolg bei der Anlage wünscht
      Christian Thiel

      Antworten
  3. Marco

    Hallo Christian,
    Erstmal vielen Dank für deinen Blog ich finde ihn echt super und einfach erklärt 😉
    Da ich noch Anfänger bin sauge ich hier förmlich alles auf.
    Dein Buch steht auch schon auf meiner Leseliste, leider bin ich noch nicht dazu gekommen.
    Dein aktueller Artikel lässt mich momentan über meine ETF Strategie nachdenken und wenn ich so frech sein darf würde ich dich gerne um deine Meinung bzw deinen Rat bitten :)

    Ausgangssituation und meine (simple) Strategie:

    Wir sind eine junge Familie unser Sohn meine Freundin und ich. Wir möchten für die Rente bzw über langen Zeitraum 100 bis 150 Euro in einen oder mehr ETF Sparplan investieren.
    Unsere Hauptsparrate geht nicht in Aktien da wir in naher Zukunft ein Haus erwerben möchten also läuft der etf neben bei und hat einen hohen anlagehorizont und wir können auch Schwankungen aussitzen. Zudem sollten Einmalzahlungen zB Weihnachtsgeld steuerrückzahlungen evtl investiert werden so wie es die finanzielle Situation zulässt.

    Nun hatte ich mich als Anfänger für den klassischen msci world entschieden war damit aber nicht ganz glücklich und dachte auch über andere Kombinationen nach war mit dann aber unsicher.

    Da kam dein Artikel wie gerufen und deine Kombi aus s&p500 und Mdax finde ich super und hatte damals über eine ähnliche Kombi nur mit dem dax und dem s&p500 nachgedacht aber irgendwo aufgeschnappt das diese Kombi nicht genug streut.

    Nun ist meine Frage man für unseren Zweck deine etf Strategie nutzen kann oder doch lieber bei dem msci world bleiben sollte ?

    Grüße Marco

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Hallo Marco,
      Danke für dein dickes Lob für meinen Blog. Leider kann ich dir zu deiner Frage keinen wirklichen Rat geben. Darf ich auch gar nicht. Ich bin ja kein Finanzberater (sondern Single- und Paarberater).
      Ich mache auf meinem Blog nur Vorschläge. Und ich sage, was ich selber gut und richtig finde und wie ich selber anlege. Mich persönlich überzeugt der MDAX und der S&P 500 viel mehr als der MSCI Word. Aber das ist meine Meinung. Lies dir ruhig noch ein paar andere Meinungen auf anderen Blogs durch (zendepot, finanzwesir, ETF-Blog). Die haben ja alle was zu sagen.
      Und dann entscheidest du. Zusammen mit deiner Freundin.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian

      Antworten
      1. Marco

        Ok,
        vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Marco :)

        Antworten
  4. Hajo_B

    hallo Christian,

    1/2008 – 4/2017 sind bei mir 9 Jahre 4 Monate. Dann liegt die DAX-Rendite sogar bei unter 5 %.
    LG

    Hajo

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Hallo Hajo. Danke für dienen Hinweis. Ich habe das bei alle Berechnungen berücksichtigt. CAGR-Rechner sind etwas wunderbares. Sie vereinfachen das Leben als Anleger und als Blogger ungemein Da kann man beim Zeitraum zum Glück auch 8,3 Jahre eingeben. Leider geht 8,33 Jahre nicht – das wäre noch korrekter, der Unterschied ist allerdings minimal und zeigt sich bei den Resultaten für DAX, MDAX und S&p 500 erst bei der zweiten Stelle hinter dem Komma.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian

      Antworten
  5. Abramowicz, Thorsten

    Guten Tag Herr Thiel.

    Kompliment für Ihr Buch bzw. das Hörbuch. Persönlich habe ich sehr viel daraus gelernt, und werde zukünftig vieles davon umsetzen. Allein der Kostenfaktor den ich im vergangenen Jahr „produziert“ habe, war schon enorm. Das ist mir vor Ihrem Hörbuch nicht so richtig aufgefallen. Danke für Ihre Arbeit.

    Mit der ETF-Strategie, ja welche sind es denn genau? Bin zwar in einigen ETF investiert als Sparplan, aber so richtig glücklich bin ich damit nicht. Liegt bestimmt auch an der Auswahl, diese ist aber riesig.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Danke für das Lob! Die Kosten sind der entscheidende Punkt der für ETFs spricht – so lange man sie kauft und liegen lässt.
      Ich empfehle generell keine einzelnen Produkte, ich weiß aber, dass es den S&P 500 sowohl von Blackrock (iShares) als auch von Vanguard in einer extrem günstigen Variante gibt, mit Kosten von 0,07 Prozent im Jahr.
      Schauen Sie sich vielleicht mal auf speziellen ETF-Seiten um. Ich selber habe eine Schwäche für Vanguard – weil sie in den 70ern die ersten mit so einem Produkt waren wahrscheinlich.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
      1. Abramowicz

        Sehr geehrter Herr Thiel

        Vielen Dank für die schnelle Antwort, welche mich zufrieden stellt.

        Ein schönes Wochenende gewünscht.

        Thorsten Abramowicz

        Antworten
  6. Gerhard Kramer

    Super Bericht ! ich schau mir mal Dein Wikifolio an, nachdem es bei Wiki nun auch eine Besicherung gibt,
    werde ich hier deutlich aktiver werden

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Schau gerne rein ins Wikifolio – du darfst es natürlich auch kaufen. Ich finde die Besicherung auch hilfreich. Aber das mit dem Kaufen von Anteilen am Wiki ist nicht der eigentliche Zweck des Wikis für mich.
      Ich wollte – erstens – dass jeder meiner Tradse öffentlich dokumentiert ist, jeder also ganz einfach nachvollziehen kann, was ich mache und welche Aktien ich gerade als „beste Aktien“ halte. Jeder kann sich dadurch auch zu eigenen Entscheidungen anregen lassen. Der letzte Trade zum Beispiel war eine Halbierung der Position in STARBUCKS. Ich wollte die andere Hälfte in CHIPOTLE anlegen und so meine Holdings im Bereich Fastfood noch ein wenig diversifizieren. Den Text zu dieser Kaufentscheidung muss ich noch schreiben. Kommt demnächst.
      Und ich wollte – zweitens – dass klar zu erkenne ist, wie erfolgreich meine Vorgehensweise ist. Die Begründungen (warum NIKE und nicht ADIDAS), die findest du immer hier, auf meinem Blog. Aber ich kann ja viel behaupten, wie gut meine Anlagen funktionieren – mit einem Wiki habe ich immer einen klaren Nachweis.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *