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Fotograf: Buddy Bartelsen

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Was dich hier her führt

 

Du möchtest mehr aus deinem Geld machen.

Du überlegst, wie du dein Geld langfristig anlegen kannst.

Du willst Sicherheit für deine Anlagen aber auch Gewinne.

Du willst besser verstehen, welche Aktienanlagen aussichtsreich sind – und danach selber entscheiden.

 

Darum gibt es Großmutters Sparstrumpf

 

Als Single & Paarberater habe ich Tag für Tag mit den Entscheidungen von Menschen in Bezug auf ihr Geld zu tun. Daher weiß ich, dass das viel mit unseren Emotionen zu tun hat. Unsere Gefühle steuern unsere Handlungen.

Seit mehr als fünfzehn Jahren verfolge ich jetzt den Aktienmarkt – und lege mein Geld selber an.

Außerdem habe ich mir genau angeschaut, wie berühmte Zeitgenossen, wie zum Beispiel Warren Buffett, Geld anlegen. Warren Buffett ist mit etwa 60 Milliarden Dollar Vermögen einer der reichsten Menschen der Welt. Was macht ihn so erfolgreich?

Als studierter Philosoph beschäftige ich mich gerne auch mit den psychologischen und philosophischen Aspekten von Geld und von Geldanlagen. Die Psychologie weiß heute ein Menge darüber, warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Und darüber, wie Geld und Glück zusammenhängen.

 

 

Hier findest du Antworten auf deine Fragen

 

Du fragst dich, ob Aktien eine gute Anlagestrategie sind, oder ob Gold oder Immobilien mehr Sicherheit und mehr Rendite bringen.

Du willst in Zukunft vielleicht ein Haus kaufen. Oder ist es doch besser, zur Miete zu wohnen? Das ist keine rein rationale Entscheidung – auch wenn viele Menschen so darüber denken. Hier geht es um Gefühle.

Du denkst darüber nach, Aktien zu kaufen. Gute Idee. Stellt sich gleich die nächste Frage: Solltest du einzelne Aktien kaufen? Oder ist es besser, gleich den ganzen Index zu kaufen, mit einem Zertifikat?

Die Banken sind keine Hilfe, wenn du Geld anlegen willst. Anlageberater dort versuchen in der Regel, dir ein teures Produkt zu verkaufen. So wird Anlageberatung zum Verkaufsgespräch. Und dein Geld wandert in die Taschen der Banken und der Fondmanager.

 

 

Ich bin fest davon überzeugt: Du kannst mehr aus deinem Geld machen. Großmutters Sparstrumpf wird dich dabei unterstützen.

Unterschrift ct 2

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54 Kommentare

  1. Mirco

    Guten Morgen Herr Thiel,

    kann es sein, dass Sie gestern ein kleine Gesangseinlage bei Michael Buble in Oberhausen hatten?

    Falls ja, kann ich Ihnen zu einem wirklich sehr starker Auftritt gratulieren. 😉

    Falls nein, dann war es ein starker Auftritt eines Namensvetter, der ebenfalls aus Berlin kam.

    LG Mirco

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich war es nicht – alleine in Berlin gibt es mindestens 60 weitere Menschen mit Namen Christian Thiel.

      Antworten
    2. Christian

      Lieber MIrco, vielen Dank. Ich bin der Richtige 🙂 schauen sie doch einfach mal bei Christian Thiel auf Facebook vorbei. https://www.facebook.com/christian.thiel.507

      Antworten
      1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

        Ist ja ein Ding, dass du auch hier bist. Ich bin der Christian Thiel mit der Nummer 543 auf Facebook.

        Antworten
  2. Mik

    Hallo Herr Thiel

    Leider bin ich auf Ihrem Blog nicht fündig geworden; Haben Sie einen Artikel, in dem Schritt für Schritt beschrieben wird wie man mit Ihren Aktien einsteigt? Was braucht es dazu? Ist das so zu verstehen, dass ich mir bei meiner Bank ein Depot erstelle und die Aktien die im Wikifolio sind, kaufe? Bin da absoluter Neuling, Sorry.

    Grüsse
    Mik

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Einige wenige kaufen das wiki (das kann man ja). Das ist einfach und bequem – aber kostet Gebühren. Ich weiß von vielen, die sich an den Ideen im wiki bedienen – was ich sehr begrüße. Zudem sollten dich die Aktien auch persönlich überzeugen. Dafür ist der Blog da. Er soll die Entwicklung der Unternehmen begleiten.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian

      Antworten
  3. Hans Riedlsperger

    Hallo Christian,

    Bin schon 20 Jahre mit mehr oder weniger Erfolg 😉 an der Börse.

    Kurz gesagt, einfach toll wie Sie das machen.
    Bin dabei nach einer möglichen Korrektur mein Depot neu aufzustellen, und da ist ihr Wiki/Depot natürlich eine interessante Alternative.
    Eine Frage, ich habe in einem Blog bzw. Bericht gelesen das die Einbuchung der Dividenden von USA Aktien im Wiki ein Problem darstellen. Ich habe das nicht genau verstanden, könnten Sie das nochmal erläutern?

    Vielen Dank!

    Schöne Grüße aus Zell am See nach Berlin

    Hans Riedlsperger

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich habe das leider auch nicht verstanden, warum es so ist. Ich weiß nur, dass es so ist. Ist wohl eine rechtliche Frage.

      Antworten
  4. Christopher Seidel

    Eine sehr gute Aufstellung. Da kann sicherlich der ein oder andere was mit anfangen. Ich finde es wichtig, sich immer mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten auseinander zu setzen. So findet jeder etwas passendes.

    Antworten
  5. Marcel

    Hallo Hr. Thiel,

    ich bin noch ein relativ junger Anhänger Ihrer Leserschaft was nicht auf mein Alter gemünzt ist 🙂
    Ich hätte eine Frage zu einer Passage in Ihrem Buch:

    Bei Ihrem Vergleich : Miete oder Kauf sagen sie, dass nach allen Abzügen und nötigen Investitionen eine Miete besser ist als ein Kauf.
    Ich vermisse bei diesem Vergleich aber den Faktor, dass am Ende von z.B. 20 Jahren gar kein Geld ,bei der Miete, übrig ist und beim Eigentum zumindest, egal ob man jetzt insgesamt Minus gemacht oder nicht, immernoch ein Realwert besteht.
    Ich meine also folgendes:

    Zeitraum: 20 Jahre
    Miete: 1000€ (kalt)
    Immobilienkredit: 1000€ (kalt)

    Nach 20 Jahren Miete hat man genau 0€
    Nach 20 Jahren Kauf hat man 240000€ investiert.
    Jetzt ziehen wir von mir aus (ganz pesmistisch gerechnet) 100000€ Instandhaltungs-und Sanierungkosten ab……dann bleiben immernoch 1400000€ Realwert übrig!

    Ich könnte auch 239000€ für irgendwelche Kosten abziehen…..dann hätte ich aber immer noch 1000€ mehr also nach 20 Jahren Miete.

    Nach meiner Theorie verhält es sich also so:
    Wenn ich nicht 1000€ Investitions-/ Sanierungskosten für eine Immobilie habe, pro Monat, dann ist es immer noch besser etwas zu kaufen weil am Ende (Minusrendite hin oder her) ich zumindest mein Geld nicht einfach so hergegeben habe und nach 20 Jahren (mehr oder weniger) gar nichts mehr für mich oder meine Nachkommen geschaffen habe.

    Die Gefahr des Wohnortwechsels sehe ich z.B. nicht als wirklich hoch an da die Mieten (wir wohnen im Speckgürtel Frankfurts) Jahr für Jahr steigen und ich mit meiner 100 qm Wohnung kein Problem hätte sie für mehr Miete zu vermieten, als wir Rate zahlen müssten.
    Das wäre im übrigen auch der Plan bei einer Scheidung.

    Wenn man also mit ein bisschen Sinn und Verstand in den nicht ganz vom Aufschwung zurück gelassenen Regionen investiert finde ich das man heute bei 1,6 % Zinsen mit einer WOHNUNG nicht unbedingt soviel falsch machen kann

    Sehen sie das anders?

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ja. Und zwar weil der Mieter einen Teil der geringeren Kosten die er hat in Aktien/Anleihen anlegen kann. Dann hat er am Ende in der Regel ein höheres Vermögen als der Immobilienbesitzer. Das alles hat Gerd Kommer wieder und wieder durchgerechnet und dazu sogar ein ganzes Buch geschrieben (Kaufen oder mieten).
      Zudem liegen die meisten Immobilien in Deutschland – real – in „zurückgelassenen Regionen“. Das ist zwar traurig (für die Regionen und für die Immobilienpreise dort), aber als Geldanlage ist es dann eben doch Mist.
      Mit einer Wohnung kann man so unglaublich viel falsch machen, dass die Liste unendlich lang wäre, wenn ich jetzt alles aufführen würde.
      Fakt ist aber ohne Frage, dass die Speckgürtel (von Frankfurt, München, Leipzig, Berlin, Stuttgart) möglicherweise auch in den nächsten 20 Jahren eine gute Lage sind, in der sich der Kauf einer Wohnung rechnen kann. Kann. Ich werde nicht dafür eintreten. Was soll ich mit einer Immobilie in Frankfurt, wenn ich lange in Berlin wohne?
      Zudem bleibt eine Immobilie ein Klumpenrisiko. Wer sich auf sie verlässt, der ist, wenn es schief geht. mit all seinem Geld in einem schwierigen Investment.
      So, nun habe ich genug gewarnt. Jeder darf sich eine Immobilie kaufen, wenn ihm danach ist. Es ist halt nur gut, er kennt die Gefahren.
      Viel Erfolg bei der Entscheidung!

      Antworten
  6. Marcel

    Hallo Herr Thiel,

    Mit großem Interesse höre ich seit einigen Tagen Ihr Hörbuch.
    Als junger Familienvater von zwei Kindern und Hausbesitzer möchte ich mich mit dem Thema Aktien beschäftigen.
    Gerade für die Kinder bin ich daran interessiert das Geld, das man bei der Taufe, Geburtstag, Oma,… bekommt langfristig und gewinnbringend anlegen. Auf der Bank wird es von Jahr zu Jahr weniger.
    Das Buch ist ja inzwischen ein paar Jahre alt. Sehen Sie das im Buch erklärte Portfolio der besten Aktien immer noch interessant? Wenn man die Trends der Zukunft anschaut sollte man es glauben. In die Glaskugel kann natürlich niemand schauen. Ich erwäge evtl. auch eine Mischung aus Einzelaktien und einen Sparplan auf den SuP500.

    Danke für Ihr Feedback.
    Bin gespannt wie es im Kapitel 9 weitergeht.

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Mein Portfolio ist ja einsehbar – über das wiki ‚Global Champions“, dass auf der Startseite von grossmutters-sparstrumpf steht. Da sind alle Aktien drin, die ich selber halte und für kaufenswert erachte. Bislang sind noch immer alle Aktien aus dem Buch dabei. Es sind aber auch neue hinzugekommen (wie PLANET FITNESS oder CHIPOTLE MEXICAN GRILL).
      Zudem empfehle ich ja auch regelmäßig hier auf dem Blog (oder warne). Und am Jahresende steht oft das ganze Depot im Jahresrückblick zur Diskussion.
      Selber entscheiden ist gut – den Index entscheiden lassen ist auch nicht verkehrt.
      Viel Erfolg.

      Antworten
  7. Luca

    Sehr geehrter Herr Thiel

    Ich habe Ihr Buch als sehr interessante Lektüre befunden und mich seitdem wieder mehr mit dem Aktienhandel beschäftigt.
    Soeben habe ich auch auf wikifolio Ihr aktuelles „Global Champion“ Portfolio gesehen – spannend, wusste gar nicht, dass man das so veröffentlichen kann. Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass es mit einem ISIN Code gekennzeichnet ist (welchen ich nun auf Swissquote auch zum trade so finden kann). Kann dieses Produkt wie eine Zusammenfassung der Performance aller sich darin befindenden Aktien verstanden werden? (wie eine Art Fond?) Demnach wäre es noch spannend, darin zu investieren. Einzelne Aktien daraus könnte ich aber nicht bearbeiten oder? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! =)
    PS: der newsletter ist momentan nicht abonnierbar, es kommt eine Fehlermeldung

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Danke für den Hinweis mit dem Newsletter. Wir gehen dem mal nach.
      Die „Global Champions“ können Sie mit dem ISIN-Code auch kaufen, wenn das für Sie bequeme ist (das ist in der Tat wie bei einem Fonds auch). Denken Sie aber bitte an die Kosten. Die Strategie selber hat in diesem Jahr schon knapp 32 Prozent eingebracht – das wiki dagegen ’nur‘ knapp 30 Prozent. Ich selber habe in der letzten Korrektur auch einen Anteil gekauft – weil es so bequem war und ich mich auf diese Weise für alle „meine“ Aktien entscheiden konnte.
      Wer das wiki kauft, der kauft es in der Zusammensetzung die ich gerade für richtig halte. Einzelne Aktien können dann in ihrer Gewichtung nicht verändert werden. Wiki sind Zertifikate und gehen deshalb mit einem Emmitentenriskio einher. Geht der Emittent (wikifolio) Pleite, ist das Zertifikat wertlos. Wikis werden von dem Anbieter allerdings besichert, die Aktien die darin enthalten sind, werden von ihm bei der HSBC-Bank hinterlegt. Das gleiche gilt für über 90 Prozent der in wikis gehaltenen Barbestände. Auf diese Weise ist das Risiko bei einem Investment in wikis recht gering.

      Antworten
  8. Peer

    Guten Tag Herr Thiel, ich habe ihr Buch gelesen und bin Abonnent Ihres Newsletters. Danke vielmals für Ihr Inputs, oftmals sehr wertvoll. Ich möchte Sie gerne folgendes fragen. Ihre USA Investments, sind die in Euro oder Dollars. Aus Sicht den CH-Anlegers ist beides zu in etwa gleichen Konditionen möglich. Wie denken Sie über diese beiden Währungen? Danke für eine Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Peer

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Aus Sicht eines Euro-Anlegers wird sein Geld immer im Dollarraum angelegt, wenn er eine amerikanische Aktie kauft (egal wo er sie kauft). Aus Sicht des Franken-Anlegers ist es ebenso. Natürlich kann ich APPLE-Aktien in Euro kaufen und sie notieren auch in Euro, aber mit jeder Wechselkursveränderung zwischen dem Euro und dem Dollar verändert sich auch der Kurs der Aktie. Und das ist für alle aus der Schweiz auch so.
      Die Wechselkursveränderungen des Franken machen es nicht ganz so einfach für Anlegerinnen und Anleger dort. In Euro haben wir seit Jahren einen stärker werden Dollar – und damit steigende Notierungen, auch wenn sich die zugrunde liegenden Aktien gar nicht im Kurs verbessern. Kann auch wieder anders kommen.

      Antworten
  9. F. Al-Sibai

    Hallo Herr Thiel,
    ich verfolge seit über einem Jahr Ihren Blog und habe Ihr Buch gelesen. Für mich habe ich Ihre Strategie übernommen. Ich bin jetzt dabei eine gute Investstrategie für meine Kinder auszuwählen. Bisher habe ich dafür Sparpläne mit ETFs für S&P500, MSCi World, Tecdax, MDAX und eurosmallCAP verwendet. Was halten Sie davon zusätzlich Sparpläne für Einzelaktien (z.B Ihre Champions) einzurichten?

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      So weit ich weiß, kann man das wiki „Global Champions“ noch nicht besparen. Aber vielleicht hat sich das ja jetzt geändert?
      Ich rate natürlich nicht ab – aber ich rate stets, jährlich zu überprüfen ob das wiki noch den Index schlägt. Und wenn es das zwei Jahre in Folge deutlich nicht schafft, dann würde ich persönlich die Zahlungen aussetzen. Und wenn es das drei Jahre in Folge nicht tut, dann würde ich die Anteile verkaufen. Sicherheitshalber.

      Antworten
  10. Stevan

    Hallo Herr Thiel,

    bin über ihren inspirierenden Blog gestolpert und möchte Ihnen hiermit meinen Respekt bekunden. Mir gefallen Ihre psychologischen und philosophischen Aspekte wie die Finanzmärkte aus ihrer Sichtweise ticken. Damit liegen Sie offensichtlich richtig und setzen sich deutlich positiv vom Mainstream-Analysten Geschwafel ab, … so wie ihre Performance in 2018!
    Bitte weiter so …

    Beste Grüße und weiterhin voll den Durchblick wünscht Ihnen

    S. Stevan

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Danke!
      Christian Thiel

      Antworten
  11. Peter Schmitt

    Lieber Herr Thiel ,

    ich bin seit einigen Monaten begeisterter Leser von Großmutters Sparstrumpf. Die höhere Schlagzahl an Artikeln und auch Diskussionen darunter freut mich und ich wünsche dem Blog und uns Lesern, dass es so weitergeht!

    Eine Anregung hätte ich aber doch: Sie verweisen ab und an auf die Börsengruppe „Kleine Finanzzeitung“, die mich – angesichts der dort vertretenen und von mir sehr gern gelesenen – Autoren absolut interessieren würde. Ich bin aber ganz bewusst nicht auf Facebook und würde mir auch keinen Account mehr dort zulegen wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich nicht der einzige Leser bin, dem das so geht.

    Wäre es daher nicht eine Idee, angesichts nach meinem Eindruck wachsender Leserschaft zu Börsen- und Finanzthemen, diese Kleine Finanzzeitung mal auszulagern und als eigenständige Plattform/Forum aufzustellen (ggf. auch mit kostendeckendem Premiumbereich, etwa wie beim Blog Farnam Street (www.fs.blog)) um somit auch einem Publikum außerhalb von Facebook Zugang zu ermöglichen?

    Viele Grüße!

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich verstehe jeden, der seine Daten nicht zu Facebook übertragen will. Das ist für ein Profil aber auch nicht nötig. Jeder darf in der „Kleinen Finanzzeitung“ mit einem Pseudonym Mitglied werden. Und auch ein Foto ist nicht erforderlich. Allerdings ist es dann bei Aufnahmeanträgen wichtig, darauf hinzuweisen, dass man Leser dieses Blogs ist, da ich bei neuen Profilen sehr vorsichtig bin. Die werden oft angelegt, um in Gruppen Spam zu verbreiten.

      Alle andere Lösungen für so eine Gruppe sind schlicht zu teuer. Und haben in meinen Augen auch noch viele andere Nachteile (Aufwand).

      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
      1. Peter Schmitt

        Es geht mir eher darum, mich gar nicht mehr in diesem FB-Ökosystem bewegen zu wollen, ob mit Klarnamen oder Pseudonym. Aber natürlich sind die Bedenken hinsichtlich Kosten und Aufwand nicht von der Hand zu weisen. Dennoch: Ihr bietet Premium-Content an – viel Substanz und gut vermittelt – der auch eine Premium-Plattform verdient. Vielleicht wird das ja mit weiter steigender Reichweite irgendwann doch nochmal zum Thema… Kosten könnte man wie gesagt sicherlich teilweise auf die Nutzer umlegen. Posteo wächst beispielsweise auch sehr stark, weil viele Nutzer – wie ich auch – gerne einen Euro pro Monat dafür bezahlen, einen vernünftig betreuten, sicheren und vor allem werbemüllfreien E-Mail-Provider nutzen zu können, trotz riesigem kostenlosen Konkurrenzangebot. Ich finde, ihr dürftet euch beizeiten gerne zutrauen, etwas größer zu denken…

        Antworten
  12. Joachim Kanngiesser

    Hallo Christian,
    ich bin 65 J, Privatanleger und habe unser Geld bisher bei der TARGO-Bank mit Schwerpunkt aktive Fonds angelegt. Testweise 3 ETF’s und 2 Aktien-Einzeltitel Apple und Wirecard – sow wie Du auch. Ich kennen Dein Buch, Dein Ziel seit 17 Jahren mit den besten Aktien der Welt den Index/die Benchmark zu schlagen. Herzlichen Glückwunsch, Du hast es ja auch 2018 wieder geschafft. Das kann ich von mir nicht behaupten : 12 aktive Aktien-/Strategiefonds mit einem Verlust von – 11 %. Das nervt. Es tröstet auch nicht, daß der DAX – 18 % in 2018 performed hat. Ich habe allerdings persönlich auch keine Ambitionen mich in den Aktien-Auswahl-Prozess aktiv und permanent einzulassen. Zudem kann ich chinesiche, indische Unternehmen weder auf Unternehmenssicht noch im Gesamtkontext bewerten und priorisieren bzgl. der Renditen. Das ist persönlich nicht mein Ding.

    Ich möchte unser Geld daher optimiert anlegen und mich hierzu von einer unabhängigen VV beraten lassen / Anlageberatung. Ziel MIN-Rendite nach Kosten 5-6% . Ich werde mir für 2018 die Performance-Werte und die dazugehörigen Portfolios mit Risikograd zeigen lassen.

    Ich habe mich natürlich auch mit wikifolio Zertifikaten kurz beschäftigt, am meisten natürlih mit Deinem Gloabl Champignon. Toller Erfolg 2018 mit 6,5 % Gewinn nach Kosten/Gebühren. Und mit Bezug auf den Indes MSCI-AC mit – 4,52% hast Du ja dann für Deine Anleger den Index um 11 Punkte geschlagen. Aus Deiner Sicht – ohne Gebühren und inkl. Dividenden-Ausschüttungen bei Aktien hast Du in 2018 den MSCI sogar um zus. + 2,5 % also insges. um 13,5 % geschlagen.

    Klasse Glückwunsch. Ich möchte 2019 daran mit partizipieren. Habe das Zertifikat so verstanden, daß ich es als Depotbeimischung durchaus einmal mit einem Betrag von bspw. 10.000 € also ca 73 STK investieren könnte, um zu schauen wie es sich entwickelt. Ich prüfe in den nächsten Tagen, ob ich das Zertifikat bei der TARGO-Bank bei LS oder Börse Stgt online kaufen kann.

    Dazu folgende Fragen :

    1. Wie siehst/bewertest Du unabhängige VV / Anlageberater ? FGebühr p.a. 1,00 % + MwSt
    2. Bei wiki zahle ich 0,95 % + Perf-Fee ohne Beratung . Wo sind die Rendite-Vorteile über Jahre ?
    3. Was wäre ein vernünftiger Invest Zertifikat Global Champignon ? Welcher Zeitraum ?
    4. Wie stehen aus Deiner Sicht die VV zu dem Social Media Ansatz Wikifolio ?
    5. Wie gut / professionell und renditestark sind die am wikifolio beteiligten VV ?
    6. Wie siehst Du hier ein bestmögliches Gesamt-Optimum ?
    7. Gerd Kommer ETF Weltportfolio ist auch nur 1 professioneller Ansatz….oder ?

    Sicher hast Du hierzu tolle Ideen. Laß Sie bitte vorher raus. Ich habe mich heute für Dein Geld- Seminar am 30.03.19 im Schloss Schönhausen angemeldet und möchte/kann nicht bis dahin warten. Ich freue mich auf Deine konstruktiven Mix-Ideen……in der Antwort, danke vorab.

    Herzliche Grüße

    Joachim

    1.

    Antworten
  13. Werner Koczwara

    Hallo Herr Thiele,
    zunächst einmal großen Dank für Ihren sehr gescheiten und unterhaltsamen Newsletter. Nun zu meinem Kommentar. Ich mache seit Jahren das, wovon Sie seit Jahren entschieden abraten: ich stecke all mein Geld in eine einzige Firma. Das waren abwechselnd die Firmen apple und Amazon. Wie Sie dem Chart entnehmen können, war das keine schlechte Strategie. Außerdem schlafe ich ganz entspannt. Für mich verhält sich das nämlich so: ein Schäfer kann auf ein einziges Schaf besser aufpassen als auf eine ganze Herde. Man hat bei Gewitterwolken das Schaf auch schneller in der Hütte (sprich verkauft) als eine ganze Herde. Außerdem schläft man beim Schäfchenzählen ein! Ich halte daher die Theorie von der unbedingten Diversifikation für durch die Entwicklung in der Vergangenheit nicht gedeckt, zumindest wenn es sich um Ausnahmefirmen wie apple und Amazon handelt.
    Ich kenne ja Ihre Meinung, Sie brauchen daher nicht zu antworten. Ich wollte nur mal einen abweichenden Richtungspfeil auf die Schafswiese stellen.
    Guten Rutsch wünscht Werner Koczwara

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Hallo Herr Koczwara,
      kein Problem. So lange Sie mit der Anlage in eine einzige Aktie gut schlafen können. Ich könnte es wohl nicht.
      Alles Gute wünscht
      Christian Thiel

      Antworten
  14. Ramazan Cesur

    Hallo Herr Thiel,

    Mich würde mal folgendes sehr interessieren. Was wäre aus einem DAX ETF Investment in den letzten 10, 15 und 20
    Jahren geworden wenn man bei jedem DAX Rückgang von — 10 % nachinvestiert hätte. Angenommen ein
    Anfangsinvestment von 5.000,- € und bei jedem 10 % Index – Rücksetzer, immer 1.000,- € nachinvestiert hätte.
    Gibt es eine Studie die so eine Strategie mal zurückgerechnet hat. In DAX , DOW Jones öde S&P 500.

    Beste Grüße
    Ramazan Cesur

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich kenne so eine Studie nicht. Ein Investment in den DAX ist aber ohnehin nicht zu empfehlen, da der MDAX ja stets besser abscheidet. Zudem schneidet die Kombination MDAX + S&P 500 über die Jahre auch noch viel gleichmäßiger ab, als eine in den sehr volatile DAX. Der ist – in meinen Augen – einfach zu Nerven aufreibend.
      Unabhängig davon ist es natürlich völlig richtig, dass ein Nachkauf bei einem Rückgang des Index um 10 Prozent (und dann wieder bei 20%; und dann wieder bei 30%) erfolgversprechend ist. Das entspricht der Strategie „buy the dip“ die ja auch Warren Buffett verfolgt und die ich in dem Webinar „Sieben Wege um den Index zu schlagen“ auch beschrieben habe.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
  15. Reiner Lenz

    Der Herr Thiel beweist in seinem Blog, vor allem Eines;

    Dass er nämlich über die Funktionalität des kapitalistischen Marktes, kaum mehr als NICHTS weiß. Dies betrifft besonders seine Einlassungen über Gold. Denn es ist freilich eine einzige Albernheit, … trifft schlichtweg nicht so zu, wie der Herr Thiel sich dies so vorstellt.

    Wer Gold allen Ernstes als Spekulationsobjekt verstanden wissen will, mittels dessen man über Nacht zum Millionär werden kann, der beweist doch nur, dass er nichts vom Gold versteht.

    Die Unze Gold kostete 1971 ganze 35 US Dollar, zur Stunde knapp 1200. Grob geschätzt entspricht der heutige Goldpreis das 400fache in Worten das VIERHUNDERTFACHE dessen von 1971.

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich musste diesen an Unhöflichkeiten nur so strotzenden Kommentar arg Einkürzen.
      ERSTENS darfst du solche Pamphlete gerne auf den Goldseiten verbreiten, auf denen du sonst unterwegs bist. Dort darfst du auch die ganze Welt (und mich!) als unwissend beschimpfen – aber nicht bei mir.
      ZWEITENS habe ich zu keinem Zeitpunkt behauptet, Gold sei „ein Spekulationsobjekt, mittels dessen man über Nacht zum Millionär werden kann“. Das Gegenteil ist der Fall – ich habe beschrieben, dass Gold dich arm macht und keine sinnvolle Geldanlage ist.
      DRITTENS ist es im Zeitalter von Alternativen Fakten völlig in Ordnung, wenn für dich 1200 geteilt durch 35 die Zahl von 400 ergibt. In der Welt da draußen ist das aber ganz anders und auch dann nicht der Fall wenn du die Zahl nur grob schätzt und die VIERHUNDERT dann in Großbuchstaben schreibst. Gold notiert beim 35-fachen des Jahres 1971. Aus 35 Dollar wurden also 1.200. Rechnen wir die Inflation heraus, dann sind die 35 Dollar von damals in heutigem Geld 250 Dollar. Grob geschätzt notiert Gold also zum 5-fachen des damaligen Standes.
      Nur zum Vergleich: Der S&P 500 notiert auf dem 28-fachen von damals. Aus 35 Dollar wurden also 980 Dollar. Vorteil für das Gold? Nicht wirklich. Denn bisher habe ich nur die Kursgewinne berücksichtigt. Aktien zahlen aber, anders als Gold, eine Dividende. Inklusive der Dividenden haben 35 Dollar im S&P 500 um das 114-fache zugelegt. Aus 35 Dollar wurden also 3.990 Dollar. Auch bei diesem Betrag sollten wir jetzt noch die Inflation herausrechnen. Dann ergibt sich, dass du mit Aktien knapp das 18-fache erzielt hast.
      VIERTENS hast du aber einen Trick angewandt. Du hast in deiner Rechnung zwei Boom-Phasen von Gold untergebracht. Ich habe lieber vom Höhepunkt des Booms 1980 aus bis heute gerechnet. Auf der Basis hat Gold seinen Gipfelpunkt in den Jahren 1979/80 (mit einem Goldpreis von bis zu 870 Dollar) inflationsbereinigt NIE WIEDER ERREICHT.
      Wir reden in Wahrheit also nicht über das VIERHUNDERTFACHE wie du schreibst oder das 5-fache das inflationsbereinigt für Gold seit 1971 herauskommt. Wir jeden von Gipfel zu Gipfel gerechnet über weniger als das 1-fache. Derzeit steht Gold (inflationsbereinigt) gerade einmal beim 0,5-fachen von 1980. Das solide Gold.
      Über diese Zahl, das 0,5-fache von 1980, willst du die Menschen nicht aufklären. Ich aber will das. Damit sie eine rationale Entscheidung treffen können. Und ihr Geld nicht mit Gold verlieren. Dem soliden Gold.

      Antworten
  16. Nico

    Guten Tag Herr Thiel,

    eine kurze Frage bezüglich Ihrer letzten Antwort hier:
    Warum unterscheidet sich Ihre Zusammensetzung des Aktienportfolios simplify Geld (https://rentablo.de/b2b/simplify-geld) von Ihrem Portfolio Global Champions (https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfgross001)? Welches bevorzugen Sie?

    Über eine Antwort wäre ich dankbar!
    Viele Grüße

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Die Unterschiede sind gering. Und interessanterweise laufen beide bislang annähernd gleich gut. Derzeit überholt allerdings das wiki das Musterdepot.
      Das Musterdepot für Simplify Geld habe ich Anfang des Jahres zusammengestellt und dabei einige Entscheidungen getroffen, die ich später auch beim wiki umgesetzt habe, etwas der Teilverkauft von NIKE zugunsten einer Position auch in ADIDAS. Oder die Position in WIRECARD.
      Ich bevorzuge keines der beiden. Ich lerne an ihnen. Das besondere an dem Depot bei rentablo ist, dass es bislang noch nicht eine einzige Veränderung gab. Das ist schon stark.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

      Antworten
      1. Manfred Schleich

        Hallo; Du empfiehlst eine ETF-Strategie auf MDAX und S+P 500. Der ETF auf S+P 500 (iShares Core S+P 500) ist nicht sparplanfähig. Die ETF auf den MDAX sind zwar sparplanfähig haben aber sämtlich nur 3 * beim Morningstar Rating. Solche Fonds sollte man sich sich ja eigentlich nicht kaufen.

        Deine Meinung bitte.

        Manfred

        Antworten
        1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

          Ich würde niemals einen Sparplan anlegen. Wozu sollte ich das tun? Ich kann doch ohne Probleme sparen und dann einen ETF kaufen.
          Und wozu sollte ich meine Entscheidung für ETFs davon abhängig machen, ob meine Bank (oder mein Broker) diesen ETF als Sparplan anbietet?
          Das ist ja von Bank zu Bank völlig unterschiedlich.
          Broker wechseln?
          Ob Morningstar einen ETF auf den deutschen MDAX empfiehlt oder nicht, würde ich persönlich auch nicht wirklich wichtig finden. Entweder die Strategie überzeugt dich (ich habe sie ja auch im Musterdepot auf Rentablo umgesetzt: https://rentablo.de/b2b/simplify-geld) – oder die Strategie überzeugt dich nicht.
          Es gibt ja viele andere Vorschläge, unter anderem vom finanzwesir oder von Gerd Kommer (Weltportfolio).
          Am langen Ende musst du dich mit deiner Anlage wohl fühlen.
          Mein Vorschlag ist einer, mit dem ich mich wohl fühlen würde.
          Schöne Grüße aus Berlin
          Christian Thiel

          Antworten
  17. Alexander

    Hallo Herr Thiel,

    nachdem ich Ihr Buch gelesen hatte, habe ich mir mal das legendäre Buch von Herr Kommer gekauft. Zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass für mich ETF’s das sinnvollste sind. Problem: In Kommers Buch steht fast nur drin, was man alles nicht machen sollte. Konkrete Handlungsschritte, was der Leser machen soll, nachdem er sich bei einem Online-Broker registriert hat, stehen nicht in dem Buch. Daher war das Kommer-Buch für mich überwiegend überflüssig. Daher wundert es mich, dass sie das Kommer-Buch in ihrem Buch im Prinzip empfohlen haben.

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ich habe das Buch von Gerd Kommer mit großen Gewinn gelesen. Ihr Problem verstehe ich nicht wirklich. Sie entscheiden sich für einige ETFs (ich empfehle stets und immer den S&P 500 und den MDAX) und mischen wenn Sie mögen noch etwas TECDAX und NASDAQ dazu – fertig. Ich habe das mal im Internet zusammengestellt. Sie finden das hier: https://rentablo.de/b2b/simplify-geld.
      Dort geht es mit einem Klick auch zu meinem ETF-Depot.
      Blogs die Rat geben welche ETFs man kaufen kann/soll gibt es auch noch. Finanzwesir, Zendepot, Finanzrocker. Um jetzt mal nur drei zu nennen. Auch bei denen kann man sich schlau machen.
      Viel Erfolg wünscht
      Christian Thiel

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      1. Alexander

        Hallo Herr Thiel, Danke für ihre Antwort.

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  18. Simon Gäßler

    Sehr geehrter Herr Thiel,
    mit sehr viel Interesse und Freude habe ich Ihr Buch als Hörbuch gehört. Es hat mir viel gebracht und ich denke, dass es sinnvoll für mich ist einen Großteil meiner Investition in den S&P500 zu investieren, jedoch denke ich darüber nach dies mit einem Endlos Faktorzertifikat zu tun. 2x oder 3x. Auf 10 Jahre sollte dies bei Fortsetzung der historischen Entwicklung einen sinnvollen und unriskanten Hebel schaffen.
    Was halten Sie von dieser Idee? Habe ich einen Denkfehler?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    beste Grüße aus dem schönen Südbaden
    S. Gäßler

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Ja, da gibt es einen Denkfehler. Es gibt beim Geldanleger keine Gratis-Mahlzeit – no freee Lunch, wie die Amerikaner sagen. Wo sollte denn auch das Geld herkommen, um einfach so den doppelten Gewinn zu machen?
      Der Trick ist der: Fällt der Markt um 30 Prozent, dann fällt mein Geld, das in Aktien liegt, auch um 30 Prozent. Nur noch 70 Prozent sind übrig. Anschließend steigt der Markt zügig um 40 Prozent – ich stehe jetzt bei 98 Prozent, bin also bald wieder bei Null.
      Was passiert nun in der gleichen Zeit mit deinem Faktorzertifikat? Es fällt zunächst einmal statt um 30 Prozent um satte 60 Prozent. Faktor 2. Nur noch 40 Prozent sind jetzt übrig. Nun steigt der Markt zügig um 40 Prozent. Wo stehst du nun? Dein Faktorzertifikat steigt von 40 auf 56. Ja, das sind 40 Prozent. Während ich also schon bei Null stehe, musst du noch sehr lange darauf warten. Du stehst erst bei Null, wenn der Markt um 150 Prozent zulegt hat (von 40 auf 100 braucht es 150 Prozent Zuwachs).
      Und während du dann erst bei Null stehst, ist meine Anlage in dieser Zeit von 70 bis auf 175 Prozent gestiegen. Auch das sind 150 Prozent Zuwachs.
      Ich liege also um 75 Prozent vor dir. Weil ich kein Faktorzertifikat habe. Solche Zertifikate können dir in Märkten die nur steigen manchmal einen höheren Gewinn bringen. Auf lange Sicht machen sie dich aber arm.
      Also denk dran: There is no free lunch!

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      1. Simon Gäßler

        Hallo Herr Thiel,
        Danke für Ihre Antwort. Ich verstehe die Rechnung, jedoch funktioniert ein Faktorzertifikat ja dann wenn eine positive Entwicklung der negativen zuvorkommt und die negative grösstenteils kleiner ist als die positive. In anderen Worten: Stetig steigende Kurse. Auf 10 Jahre war dies beim S&P500 ja immer der Fall. Wenn es nur einen Rechner gäbe der ein Faktorzertifikat historisch mit der Entwicklung des S&P500 durchrechnen würde. Denn sie haben schon recht, ein starker Einbruch kann viel schnell zunichte machen…
        Mit freundlichen Grüßen
        S.G.

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        1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

          Zunächst einmal ging es um die nächsten Jahre. Da musst du ganz unbedingt mit einem Bärenmarkt in der Zwischenzeit rechnen. Und selbst in aufwärt gerichteten Märkten kommt es regelmäßig zu Korrekturen. Mal nur zu 10 Prozent, mal auch zu 20 Prozent.
          Und jedes mal passiert das gleiche: Auch wenn der Index selber völlig wiederhergestellt ist, steht ein Faktorzertifikat niedriger. Die Korrektur mit 10 Prozent ist noch harmlos, Aber auch sie führt schon zu einem Verlust gegenüber dem Index. 10 Prozent runter – 10 Prozent rauf. Das ist beim Index eine glatte Null. Wer mit dem Faktor 2 arbeitet, der hat aber 20 Prozent runter (von 100 auf 80) und 20 Prozent rauf (von 80 auf 96). Du verlierst bei Faktor 2 also in einer ganz einfachen Korrektur wie der letzten schon vier Prozent.
          Bei einem Faktor von 3 sind es schon 30 Prozent runter und 30 Prozent rauf. Du fällt von 100 auf 70 – es steigt von 70 auf 91. Wie du siehst steigen deine Verluste im Quadrat (Faktor 2: 4 Prozent bei einer Korrektur von 10 Prozent; Faktor 3: 9 Prozent bei einer Korrektur von 10 Prozent). Keine Bank würde ein solches Zertifikat ausgeben, wenn sie damit nicht Gewinn machen würde.
          Um es noch einmal sehr deutlich zu sagen: Das ist eine Form des Glücksspiels. Die Bank hat sich vorher ausgerechnet, unter welchen Bedingungen sie Gewinn macht. Dort sitzen versierte Mathematiker, die genau den richtigen Preis ausrechnen. Der einfach Anleger glaubt, DAX mal zwei würde den DAX mal zwei ergeben. Er hätte also auf lange Sicht den doppelten Gewinn. Das ist aber nicht möglich, wie die Rechnung zeigt.
          Außerdem solltest du dich immer fragen: Woher bitte kommt das Geld für den doppelten Gewinn den du dir erhoffst? Von der Bank? Wozu sollte sie das tun. Sie Weill Geld verdienen, nicht verlieren. Faktorzertifikate werden von Banken nur aus einem einzigen Grund ausgegeben: Um mit ihnen Geld zu verdienen. Deshalb gilt hier, wie beim Roulette die Regel. Die Bank gewinnt immer. Denn sonst geht sie pleite.

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          1. Simon Gäßler

            Hallo Herr Thiel,
            nach etwas Suche, fand ich nun doch einen S&P500-ETF mit Faktor 2. Der historische Chart schlägt den S&P500 Index deutlich. Ich verstehe Ihre Bedenken, jedoch habe ich aus eigener Erfahrung gelernt, dass diese meist bei den höheren Hebeln wahr werden. Ich würde mich über Ihre gerne kritische Bewertung dieses ETFs freuen. Die WKN lautet DBX0B5. Vielen Dank für Ihre Zeit.
            Mit freundlichen Grüßen
            S. G.

          2. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

            Niemals mit Faktor 2 – die Abschwünge brechen solchen Anlagen das Genick. Nichts für grossmutters-sparstrumpf – oder wie die Amerikaner sagen: There is no free lunch.

  19. Jürgen Kölbl

    Hallo Herr Thiel,
    es ist mir klar das es das beste ist alles langfristig zu sehen um den nötigen Erfolg zu haben. Das ist natürlich bei einem jungen Menschen kein Problem. Wie sieht es eigentlich aus wenn man sich erst mit 60 Jahren zu einer Investition entscheidet? Gibt es da andere sichere Strategien?
    Schöne Grüße
    J. Kölbl

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Lieber Herr Kölbl,
      in meinen Augen unterscheidet sich das Anlegen mit 60 nicht grundlegend von dem mit 40. Allerdings muss man immer im Blick haben, dass es wichtig ist, alles Geld das man in den nächsten Jahren braucht nicht im Markt zu haben. Wenn wir davon ausgehen, dass wir eine durchschnittliche Lebenserwartung von 90 Jahren haben, dann beträgt der Anlagehorizont mit 60 Jahren immerhin noch 25 Jahre, also bis 85. Das ist eine lange Zeit, in der aus einer guten Aktienanlage immer noch ein sehr hoher Gewinn entstehen kann.
      Natürlich muss jeder schauen, mit einem wie hohen Prozentsatz in Aktien er sich wohl fühlt. 100 Prozent ist nicht für jeden das richtige. Viele fühlen sich deutlich besser, wenn es nur 50 Prozent sind.
      Ich werde dazu in nächster Zeit mal was schreiben. Die Rentenzeit ist ja für viele ein wichtiges Thema.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

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  20. Dusan

    Hallo,

    wollte mal einfach DANKE sagen für diesen wunderbaren Blog.

    Gruss aus Heidelberg
    Dusan

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  21. Christian Bethke

    Hallo Herr Thiel.
    Ich habe Ihr Buch bei Audible begeistert gehört.
    Der Inhalt ist toll Strukturiert und klar verständlich.
    Wir werfen sich allerdings drei Fragen auf…

    1) Zum Thema Wohnungseigentum leuchtet es mir ein das die Verzinsung des eigentlichen Wertes der Immobilie nicht so hoch sein kann wie die einer Aktien. Jedoch habe ich auch bei wiederholten hören Ihres Buches nicht feststellen können das Sie die monatliche Mietersparnis bei Eigennutzung oder die Mieteinkünfte bei Vermietung berücksichtigt haben.
    Täusche ich mich, oder sind die Einkünfte tatsächlich nicht bei Rechnung mit eingeflossen?

    2) Bei dem Thema Aktien ist mir aufgefallen das die Kaufgebühren bei Aktien vernachlässigt wurden, selbst wenn erhaltene Dividenden wieder verwendet werden für die Aufstockung des Unternehmen das diese ausgeschüttet hat.
    Sind diese Gebühren so gering?

    2a) Zudem hätte ich noch gern gewusst ob der Gewinn von Aktien nicht versteuert werden muss?
    Bei Immobilien bei dem der Kauf länger als 10 Jahre her ist, ist der erhaltene Gewinn nicht mehr zu versteuern.

    Lieben Dank für diese Plattform.
    Diese werde ich mir nun mal anschauen und bestimmt weiterhin folgen.

    Grüße
    Christian

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Hallo Christian,
      in meinem eigenen Beispiel, bei dem ein Paar fast sein gesamtes Geld durch eine Immobilie verliert, spielt die Frage der Mietersparnis bei Eigennutzung keine Rolle. Das Paar hätte sonst Miete gezahlt – so hat es an die Bank bezahlt (Kredit) und die Nebenkosten.
      Bei den Berechnungen zur Frage „Mieten oder Kaufen“, wie Gerd Kommer sie in seinem gleichnamigen Buch anstellt, werden die Mieterersparnisse bei Eigennutzung auch immer gegengerechnet. Das Ergebnis bei ihm: In der Regel ist mieten billiger als kaufen.
      Trotzdem muss man immer im Auge behalten, dass eine Immobilie ja ein Zwangssparvertrag ist (ähnlich wie eine Riester-Rente oder eine Lebensversicherung). Und Zwangssparverträge führen natürlich zu dem, was ihr Name schon sagt: Wir sparen – und wir müssen das auch tun. Wer zur Miete wohnt, der muss das nicht. Er kann das tun und wenn er es macht, dann hat er am Ende in der Regel deutlich mehr Geld, als derjenige, der eine Immobilie erworben hat. Wenn er sein Geld sinnvoll anlegt. In der Praxis tun die allermeisten Mieter das aber nicht. Sie geben das Geld aus, dass ihnen übrig bleibt.
      In meinen Augen hat eine Immobilie drei große Gefahren. Der erste: Wohnortwechsel. Aus einer Immobilie kommst du nicht mal so leicht wieder raus. Der zweite: Scheidung. Kann ganz schnell bis hin zum finanziellen Ruin führen. Und der dritte: Standort. In etwa 80 Prozent von Deutschland haben wir stagnierende oder fallende Immobilienpreise. Ein Haus in Bottrop oder Wanne-Eickel oder in Zittau lohnt sich finanziell schlicht nie. Dort ist ein Haus eine reine Liebhaberei – und das darf es ja auch sein.
      Ja, Immobilien-Gewinne werden nicht im gleichen Masse der Steuer unterworfen wie Aktien. Völlig richtig. Da haben sie einen Vorteil.
      Kauf- und Verkaufsgebühren werden bei Rechnungen wie in meinem Buch nie mit reingenommen. Steuern auch nicht. Das sind theoretische Erträge. Nur so kann man sie solide vergleichen. Die Steuern ändern sich ja unablässig, jedenfalls über längere Zeiträume gesehen. Allerdings sind gerade die Kaufgebühren bei Immobilien ungleich größer -bis zu 10 Prozent, das sollte man auch bedenken.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

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  22. Jörg Faass

    Hallo Herr Thiel,
    Ich habe ihr Buch in einem Zuge durchgelesen und bin nun hochmotiviert mich mit dem Thema noch intensiver auseinander zu setzen. Dabei bin ich jetzt natürlich auf der Suche nach einer geeigneten Plattform über die ich Ihre Tips anwenden kann. Gestolpert bin ich über „flatex“, bin aber sehr interessiert über welche Plattform Sie den Aktienkauf und Indexing betreiben.
    Über Tips und Empfehlungen bin ich Ihnen sehr dankbar.
    Schöne Grüsse
    J. Faass

    Antworten
    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Lieber Herr Faass,
      schön, dass Ihnen das buch gefallen hat.
      Ich habe gerade neulich erst über das Thema Online-Broker geschrieben:
      https://grossmutters-sparstrumpf.de/wie-finde-ich-den-richtigen-onlinebroker/
      Flatex kam da nicht so gut bei weg, da sie sehr hohe Gebühren verlangen, wenn Dividenden aus dem Ausland eingehen. Mich würde das sicherlich mehrere hundert Euro im Jahr kosten. Da helfen mir die niedrigen Ordergebühren nicht weiter – ich kaufe ja viel zu selten.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

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  23. A.+E.Schachermeier

    Hallo Herr Thiel,

    habe am vergangenen Samstag Ihr Buch gekauft und war so begeistert, dass nicht nur ich, sondern auch mein Mann das Buch am selben Wochenende kpl. gelesen haben.

    Endlich mal jemand, der ehrlich sagt, was es mit den diversen Geldanlagen so auf sich hat.
    Jetzt wissen wir auf was wir achten müssen. Vielen Dank für die lockere Art ein so umfangreiches Thema zu erklären.

    E. Schachermeier

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  24. Florian Günther

    Super Ergebnis und tolle Homepage.
    Gefällt mir sehr gut.

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg wünscht

    Florian Günther

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  25. Anton Lonsdorfe

    Hallo Herr Thiel !

    Wann kann man in das erste Wikifolio von Grossmutters Sparstrumpf investieren ?
    Gibt es schon einen festen Termin ?

    MfG

    A. Lonsdorfer

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