Wie macht man aus 5.000 Euro eine Million?

Aus 5.000 Euro eine Million zu machen, das ist nicht wirklich schwer – wenn du viel Zeit hast. Legst du dein Geld ganz einfach in einen ETF auf den amerikanischen Index S&P 500 an, dann musst du bei 10,35 Prozent Zuwachs im Jahr rund 47 Jahre warten. Dann ist es soweit mit deiner ersten Million.

Schafft der MDAX so wie in den letzten 20 Jahren auch in Zukunft 11,3 Prozent (incl. Dividenden), dann reichen sogar schon 43 Jahre bis zum Ziel. Die zweite Million ist dann viel leichter – du musst nur noch knapp 7 weitere Jahre auf sie warten.

Wie macht man aus 5.000 Euro eine Million – dieser Frage geht auch  Youtuber Jens Rabe in einem neuen Video nach. Er hat wieder einmal ein sehr spannendes Video hinbekommen – unter anderem mit einer Grafik der Performance der größten Anleger der letzten 80 Jahre:

 

Wenn du genau hinschaust, dann kannst du erkennen, dass es gerade einmal 4 Investoren geschafft haben, 10 Prozent besser zu sein als der S&P 500 und das auch länger als 20 Jahre durchzuhalten. Der bekannteste von ihnen: Starinvestor Warren Buffett.

Wie macht man aus 5.000 Euro eine Million?

 

Natürlich heißt die Frage zu stellen vor allem, sich ein wenig mit der Zinseszinsrechnung zu beschäftigen – und mit der Frage, wie viel Geld wir bereit sind Jahr für Jahr zurückzulegen, zusätzlich zur Anfangsinvestition. Und all das macht Jens Rabe dann auch.

Viel Spaß mit dem Video!

 

 

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6 Kommentare

  1. Philip

    Fraglich ob ein derartiges Wachstum über die nächsten 43 bzw. 47 Jahre gehalten werden kann.

    Der MDAX läge nach Berechnung der gegebenen Werte und einem aktuellen Stand von ca. 26.000 Pkt. bei ungefähr 2.600.000 Punkten.

    Abgesehen davon, wird, wenn wir davon ausgehen, dass die Inflationsrate in den kommenden Jahren weiterhin im Durchschnitt 2% betragen wird, eine Millionen Euro ca. 60% Kaufkraftverlust erleide.

    Sprich: Man müsste mehr als zwei Millionen Euro ergatter, um in 43 Jahren genau so reich zu sein wie ein heutiger Millionär.

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Die Zukunft ist immer offen. Wir wissen nicht genau, wie hoch das Wachstum in der Welt im allgemeinen und im MDAX im besonderen ausfallen wird. Wir haben Anhaltspunkte – mehr nicht. Aber immerhin!
      Die Frage der Inflation ist ganz wichtig und der Einwand ist völlig richtig. Jeder Anleger sollte das bedenken: Zwei Prozent des Ertrags gehen immer schon dafür drauf, die Inflation auszugleichen – zumindest unter normalen Verhältnissen, auf die wir ja gerade wieder zusteuern. Deshalb ist eine Rendite von derzeit um die 3 Prozent (amerikanische Staatsanleihen) in Wahrheit, nach Inflation wohl doch eher – ein einziges Prozent.
      Viel besser sieht es aus, wenn wir mit Aktien in Bereichen von 8-11 Prozent kommen – auf lange Sicht gerechnet. Da geht dann auch noch die Inflation ab. Es bleibt aber natürlich viel mehr übrig.
      Inflationsbereinigte Renditen liegen für die USA übrigens über 100 (sehr turbulente) Jahre bei immerhin 6,5 Prozent. Da kamen in der Vergangenheit eher 3-4 Prozent Inflation hinzu. Die Bruttorenditen liegen also auch über die vergangenen 100 Jahre auch im Bereich von rund 10 Prozent. Ich nutze da also keine ungewöhnlich hohen Werte. Das ergibt ja auch keinen Sinn.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian Thiel

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  2. Marc

    „Wie mache ich aus einer Million 5000 Euro“. Abgesehen davon, daß dies einige geschafft haben, könnte man unter diesem Titel eine humorvolle Satire schreiben. Ich arbeite daran.

    Gruß, Marc

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  3. Sven

    Ich hab das Video noch nicht gesehen, aber ich komme bei den Vorgaben (47 Jahre, 10,35% und 5.000€) nur auf 512.000 €
    Bei ca. 54 Jahren komme ich dann auch auf 1 Mio.

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Gut dass du nachgerechnet hast. Du hast recht – und wie es zu meinem (falschen) Ergebnis gekommen ist, das kann ich jetzt leider auch nicht mehr nachvollziehen. Ich habe einen der Zinseszinsrechner im Internet benutzt, aber möglicherweise dabei einen der Haken falsch gesetzt.
      Schöne Grüße aus Berlin
      Christian

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  4. Petra Wolff

    Prima, dann bin ich mit 5000 Euro und dem ETF kurz vor meinem 100. Geburtstag Millionär. 😉
    Spaß beiseite, schöner Beitrag bzw. gutes Video.

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