Tesla beats the competition – on price

TESLA-Chef Elon Musk hat es wieder einmal allen gezeigt. Mit dem Tesla Semi hat er vor einer Woche in Kalifornien einen wegweisenden LKW vorgestellt. Der kann nicht nur auf Fußgänger achten und hat eine Windschutzscheibe aus Spezialglas – er hat auch eine bis dahin für unwahrscheinlich gehaltene Reichweite: 500 Meilen.

Über den Preis des neuen Fahrzeugs hat Elon Musk zunächst einmal nichts gesagt. Allerdings hat er eine Ankündigung gemacht, die es in sich hat: Der Tesla-Semi wird pro Meile weniger Kosten nach sich ziehen, als ein vergleichbares Diesel-Fahrzeug.

Das Versprechen: 20 Prozent weniger sollen es sein. Das ist für jeden Spediteur und jeden Betreiber einer LKW-Flotte einen Gedanken wert. Erstmalig passiert damit das, worauf ich seit Jahren gespannt warte. Es gibt einen Anhaltspunkt dafür, zu welchem Zeitpunkt die E-Mobilität in puncto Preis erstmals mit den durch Benzin oder Diesel angetriebenen Fahrzeugen konkurrieren kann: Ab 2019. Dann wenn der Tesla Semi ausgeliefert werden soll.

Die ersten Bestellungen gingen umgehend bei TESLA ein. Sie kamen von dem US-Einzelhändler WALMART und der kanadischen Lebensmittelkette LOBLAWS. Beide Unternehmen betreiben eigene Flotten. Beide hoffen auf Kostenersparnisse. Klar.

 

Preis pro gefahrener Meile bei einem Diesel Truck – und beim Tesla Semi.

 

Möglicherweise glaubst du ja, der Elon Musk verspricht da mehr als er halten kann. Schauen wir mal – liefern muss er ja erst noch. Da ist noch manche Überraschung drin. Trotzdem halte ich seine Ankündigung für realistisch. Er hat ja auch nicht angekündigt, dass TELA diesen Preis schon jetzt erreichen könnte. Zwei Jahre sind bei dem derzeitigen Tempo der Entwicklung der Kosten für Batterien eine Menge Zeit. Diese Kosten sinken derzeit aufgrund der Massenfertigung.

Vielleicht hilft ja ein Blick auf einen ganz anderen LKW von einer ganz anderen Firma um zu verstehen, was da gerade passiert. Ich meine den Fuso von DAIMLER. Das Unternehmen verspricht Spediteuren eine Einsparung von 1.000 Euro für 10.000 Kilometer Laufleistung. Zusätzlich fallen nach Aussage von DAIMLER noch 30 Prozent niedrigere Wartungskosten an.

Ob sich das für die Kunden rechnet, in Euro pro Kilometer?

Das sagt DAIMLER leider nicht. Nach drei Jahren sollen sich die Mehrkosten aber amortisiert haben. Auch DAIMLER setzt also für den Verkauf des Fuso auf das interessanteste Argument für Speditionen und Flottenmanager: Auf den Preis.

In puncto Leistung bleib DAIMLER allerdings sehr weit hinter TELSA zurück. Gerade einmal 100 Kilometer soll der für den Stadtverkehr konzipierte Kleinlaster in der Basisvariante schaffen.

 

Competition on price

 

Bislang war e-Mobilität eine Frage von Enthusiasmus und befand sich für viele Beobachter in einer Ecke, in der eine grüne Überzeugungen über die eigene Geldbörse siegt. Wer derzeit ein e-Auto fährt, der hat es zunächst einmal unbequem. Die Infrastruktur in Deutschland ist nach wie vor erbärmlich. Das wird auch noch auf Jahre so bleiben. Das dichteste Netz an Ladestationen betreibt hierzulande – TESLA.

Das soll noch lange so bleiben. Die großen deutschen Autohersteller, VW, BMW und DAIMLER wollen ein eigenes Schnellladenetz in Europa aufbauen. Sie planen aber deutlich weniger Lademöglichkeiten als der kleine amerikanische Konkurrent sie betreibt.

So viel zur schlechten Infrastruktur. Kommen wir zum größten Nachteil eines e-Autos, dem Preis. Wer sich ein e-Auto zulegte, der muss derzeit noch eine ziemlich große Geldbörse mitbringen. Einen VW-Up kann ich für 9.975 Euro kaufen. Die e-Variante gibt es dagegen erst für 26.900 Euro.

Das ist preislich völlig indiskutabel. Der Grund: Die Batterien sind so teuer. Zudem fertigt VW den UP in der Elektrovariante auch nicht in großer Serie – erst das würde den Preis runter bringen.

Auch deshalb sagt Elon Musk schon seit Jahren, dass nur eine Massenfertigung die das Ziel hat, den Preis der Batterien massiv zu senken, der e-Mobilität zum Durchbruch verhelfen wird. Das ist seine Mission und er hat an ihr nie einen Zweifel gelassen. Er will der e-Mobilität durch den Preis zum Siegeszug verhelfen. Diesem Ziel ist er jetzt schon sehr nahe gekommen.

 

Ein Konvoi von drei Tesla Semi (Animation).

 

Zweiter Schritt – der Konvoi

 

Elon Musk ist in seiner Präsentation vor einer Woche noch einen Schritt weiter gegangen und hat angekündigt, selbst die Eisenbahn mit dem Tesla Semi preislich zu unterbieten. Das funktioniert über eine Koppelung von drei Wagen zu einem Konvoi. Der erste Semi wird durch einen Fahrer gesteuert. Über autonome Fahrzeugeigenschaften aller drei Wagen fahren zwei weitere Tesla Semi ohne Fahrer hinterher (Bild oben).

Bei einem solchen Transport im Konvoi, sinken die Kosten je gefahrenem Kilometer noch einmal. Sie sind dann nur noch halb so groß, wie bei einem herkömmlichen Diesel-LKW. Hier kommt die Grafik, die Elon Musk in seiner Präsentation verwendet hat.

 

 

Wie die e-Mobilität sich durchsetzen wird

 

Beide Grafiken zeigen deutlich, auf welchem Weg sich die Elektromobilität schon in wenigen Jahren den Löwenanteil der neuproduzierten Fahrzeuge sichern kann. Das wird nicht über Quoten passieren, wie sie derzeit in China diskutiert werden. Das wird auch nicht über Verbote kommen, wie die Beschlüsse zum Beispiel des norwegischen Parlaments es nahelegen. Das hat einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor für das Jahr 2025 vorgesehen.

Die Elektromobilität wird sich, ähnlich wie derzeit die Solarenergie, über den Preis durchsetzen. Der Tesla Semi gibt uns davon eine erste Vorstellung. An das Jahr 2019 braucht dabei niemand zu glauben. Wir dürfen angesichts von Elon Musks viel zu engen Zeitplänen davon ausgehen, dass es wohl bis 2020 dauern wird, bis die Konkurrenz zwischen Diesel-LKW und dem Tesla Semi (und anderen e-LKWs von anderen Firmen) Realität wird.

 

Es geht um den Preis – in Dollar und Cent

 

Bei dem Event von Elon Musk in Kalifornien waren viele Flottenmanager anwesend. Sie interessieren sich (ein wenig) für geringere Emissionen. Das macht sich gut für das Image eines Unternehmens. Flottenmanager interessieren sich aber natürlich vorrangig für den Preis – gemessen in Dollar (Euro) und Cent pro Kilometer.

Schon vor der Veranstaltung hatten einige Firmen preorders für den Semi von TESLA gezeichnet. Danach gingen umgehend die ersten Bestellungen ein.

 

Was passiert wenn e-Autos günstiger fahren?

 

Wie schnell kann sich die Elektromobilität am Markt durchsetzen? Diese Frage habe ich in Facebook-Aktiengruppen in den letzten Jahren wieder und wieder diskutiert. Ich gehe davon aus, dass wir etwa um das Jahr 2022 im Bereich der Personenbeförderung das erleben werden, was Elon Musk jetzt gerade für das Jahr 2019 für den Bereich der LKWs angekündigt hat: competition on price.

Das bedeutet: In fünf Jahren wird es billiger sein, ein e-Auto zu fahren, als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Über diesen Zeitpunkt lässt sich streiten. Es kann durchaus auch noch bis 2025 dauern, bis dieser Punkt für Autos erreicht ist.

Was passiert, wenn e-Autos billiger zu betreiben sind als Autos mit einem Verbrennungsmotor? Wenn dieser Punkt kommt, dann erleben wir das, was ich in den 60er und 70er Jahren miterlebt habe – das plötzliche Verschwinden der Dampflock. Noch heute sehe ich die Dampfloks vor meinem inneren Auge mit großem Lärm durch das enge Tal fahren, in dem wir wohnten. Bis zu der Bahnlinie waren es nur 80 Meter.

Doch plötzlich waren sie fort. Fast von einem Tag auf den anderen verschwanden diese pfeifenden und dampfenden Kolosse. Und stattdessen befuhren leise Dieselloks die Bahnstrecke.

 

Warum verschwanden die Dampfloks alle so schnell?

 

Die Antwort lautet: competition on price. Die alte Technologie war der Bahn schlicht zu teuer geworden. Die neue war viel günstiger.

Wer eine Vorstellung davon bekommen will, wie schnell die Umstellung damals von statten ging, der kann einen Blick auf die Grafik unten werfen. Die zeigt zwar nicht, wie sich das alles im Westen vollzog (dafür habe ich keine Grafik finden können). Stattdessen zeigt sie, wie sich dieser technologische Wandel in der DDR vollzog.

Auch dort hatte niemand etwas für Nostalgie übrig. Die Dampflock verschwand in den Jahren von 1965 bis 1973, in nicht einmal acht Jahren zum überwiegenden Teil. Ihr Anteil sank von 88 Prozent auf nur noch 33 Prozent. Wenige Jahre später war es auch mit dem restlichen Drittel aus und vorbei.

Sie waren nicht zu schmutzig.

Sie waren auch nicht zu laut.

Sie waren zu teuer.

 

Der Tod des Verbrennungsmotors

 

Genau auf die gleiche Weise wird der Verbrennungsmotor seinen Tod sterben. Er wird nicht sterben, weil die Grünen ihn verbieten wollen. Und er wird auch nicht sterben, weil China ihm mit Quoten zusetzt. Er wird sterben, weil die neue Technologie der Elektromobilität eines Tages billiger ist.

 

China hat das im Gegensatz zu Deutschland schon lange erkannt. Das ist der Grund, warum das Land so aggressiv auf diese Technologie setzt. Auch den Chinesen war immer klar, dass es Jahre dauern wird, bis die e-Mobilität mit dem Verbrennungsmotor preislich konkurrieren kann. Ihnen war allerdings auch klar, dass dieser Punkt zwangsläufig kommen muss.

Und dass er deutlich früher kommt, als es die deutschen Automobilbauer für möglich gehalten haben. Derzeit denken sie wohl gerade um.

Ein Fall für das Museum

 

Das alles bedeutet nicht den sofortigen Tod des Verbrennungsmotors. Selbst wenn tatsächlich, wie von mir angenommen, ab etwa 2022 e-Autos günstiger fahren als Autos mit einem herkömmlichen Motor: Er wandert im Jahr 2022 nicht ins Museum. Es wird weiterhin einen bestehenden Fahrzeugbestand geben, der nur langsam ausgemustert wird. Es wird weiterhin Länder geben, die die alte Technologie bevorzugen, weil die neue für sie viel zu kompliziert ist.

War das bei der Dampflokomotive anders? Nein, natürlich nicht. Der Tod der Dampflock als Massentransportmittel in Deutschland, hat sie nicht davon abgehalten, in vielen Ländern der Erde, in Afrika wie in Asien, noch auf Jahre und Jahrzehnte ihren Dienst zu tun. Der Tesla Semi ist eine Hochtechnologie-Lösung, die in vielen Ländern noch lange keine Anwendung finden wird.

Das Transportwesen der wirtschaftlich entwickelten Länder aber wird er gründlich umkrempeln. So wie die gnadenlos günstigen Preise für Solarstrom und Windenergie in den nächsten Jahren die weltweite Produktion von elektrischer Energie grundlegend verändern wird.

 

Es gibt kein peak oil

 

Der saudische Erdölminister soll einmal gesagt haben, das die Welt nie unter eine Knappheit an Öl zu leiden haben wird. Peak oil findet in seinen Augen also nicht statt – jedenfalls nicht in der Form, in der es viele Jahre diskutiert wurde, als ein Absinken der Ölförderung, weil der Welt das Öl ausgeht.

Ein großer Teil des Öls das sich unter unseren Füßen befindet, wird vielmehr genau da auch bleiben, wo es derzeit ist. Warum? Weil eine neue, billigere Technologie die alte ablösen wird.

Es ist eine Zeitenwende die uns bevorsteht. Ihre Devise lautet nicht: Rettet die Erde – um jeden Preis. Sie lautet vielmehr: competition on price. Diesen Wettbewerb wird der Verbrennungsmotor aller Voraussicht nach schon in wenigen Jahren verloren haben. Dann findet er genau dort seinen Platz, wo der Webstuhl und die Dampflock jetzt schon stehen: Im Museum.

 

Und was ist mit der Aktie von TESLA?

 

Die Aktie von TESLA befindet sich nicht im Depot von grossmutters-sparstrumpf. Das wird auch so bleiben. So sehr ich auch davon überzeugt bin, dass TESLA das Auto der Zukunft baut, die Aktie selber ist mir als Investment zu unsicher.

Zu unklar ist derzeit in meinen Augen, ob TESLA mit seinen Fahrzeugen jemals profitabel sein wird. Der Youtuber Jens Rabe hat das in einem Video zu TESLA sehr schön ausgedrückt. TESLA ist für ihn kein Investment. Die Aktie ist für ihn vielmehr eine Wette. Eine Wette, die Jens Rabe allerdings sehr gerne eingegangen ist.

 

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Mehr Videos zu Tesla

 

Elon Musk präsentiert den Tesla Semi.

 

Jens Rabe erläutert seine Gründe, die Aktie von TESLA im Depot zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Kommentare

  1. Andreas Amm

    Der TCO, also der Gesamtpreis pro Km bei einem Tesla ist jetzt schon deutlich billiger als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Nicht erst 2019, sondern schon seit Jahren. Leider gab es noch keinen Tesla außerhalb des Luxussegments, was sich ja gerade ändert.

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  2. Bernhard Steffens

    Die Ladestationen zu Hause sind plausibel und erklärbar.
    Doch was ist mit den Städtern, die keine Garage zu Hause haben ? Stromkabel aus den Fenstern hängen lassen ?
    Die grosse Frage wird sein: „wann lässt sich Wasserstoff umweltverträglich herstellen ?“

    Wie ist den die Aussicht von Royal Dutch, BP & Co. Eurer Meinung nach ?

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Das sind logistische Detailfragen – die sind wichtig, keine Frage. Aber in meinen Augen lösbar. In meiner Straße in Pankow gibt es seit zwei Wochen eine Ladestation für Elektro- und Hybridautos. Und siehe da – das erste Auto das dort stand, war ein DAIMLER. Ich habe ihn jetzt schon mehr fach dort laden sehen.
      Zudem haben viele neuere Häuser mittlerweile Tiefgaragen. Dort lassen sich Ladestationen installieren. Mehr und mehr Arbeitgeber werden solche Ladestationen auf Firmenparkplätzen anbieten. Das ist ohnehin die beste Lösung, denn e-Mobilität ist dann am umweltfreundlichsten, wenn der tagsüber anfallende Solarstrom dafür genutzt wird. Außerdem ist es bequem. Die meisten Autos werden pro Tag allerdings ohne hin nur 40-50 Kilometer bewegt. Die haben überhaupt kein Ladeproblem, zumindest dann nicht, wenn es entweder beim Arbeitsplatz oder zuhause eine Lademöglichkeit gibt.
      Auf die Wasserstofflösung sind ja schon viele gekommen. Aber erstens geht die Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse mit hohen Energieverlusten einher (direkte Speicherung von Strom ist also deutlich effektiver). Zweitens ist Wasserstoff extrem flüchtig und jede mit Wasserstoff verbundene Lagerung extrem teuer und mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden. Und drittens sind Autos die Wasserstoffantriebe nutzen, hochgradig kompliziert und vollgestopft. Sie haben einen großen Elektrospeicher (wie e-Autos auch). Sie haben einen Elektroantrieb (wie e-Autos auch). Zusätzlich haben sie noch eine Brennstoffzelle (die braucht Platz) und einen Wasserstofftank (der braucht Platz). Und sie haben eine Steuerung, die das Zusammenspiel aller Komponenten regelt. Das ist nicht ohne.
      Zudem ist der Wasserstofftank zum Beispiel bei TOYOTA unter dem Rücksitz. Das bedeutet, dass das Auto eine Warninstallation für die Insassen braucht. Zudem möchte eich persönlich unter gar keinen umständen auf einem Wasserstofftank sitzen. No way.
      Und dann ist eine Wasserstofftankstelle 20 Mal so teuer, wie eine für Strom.
      Die Lage beim Wasserstoff ist also sehr kompliziert. Aber vielleicht fällt den Ingenieuren ja noch was ein. Die rasante Entwicklung in der Batterietechnologie spricht allerdings dagegen. In meinen Augen ist der Zug bereits abgefahren. DAIMLER wie BMW wie VW haben akzeptiert, dass alles in Richtung e-Mobilität geht.
      Die Ölversorger bekommen in meinen Augen ab 2025 Probleme. Dann fängt der Preis für Erdöl an zu sinken. Weil die e-Mobilität so billig ist.

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  3. Frankie

    Boah. Toller Artikel. Du hast recht.

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Danke, Frankie!

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  4. Marc

    Smartphones gibt es schon ziemlich lange und trotzdem muß man sie immer noch abends aufladen. Beim Telefon ist das vielen (mir nicht) egal, es gibt überall Strom und das Handy kann man während des Aufladens benutzen. Beim Auto ist das anders. Wenn in der Akkutechnik nicht bald was geschieht, wird der E-Hype bald zu Ende sein. Die Entwicklung neuer umweltfreundlicher und sparsamer Verbrennungsmotoren sehe ich da realistischer. Es könnte wieder einmal anders kommen, als die Herde denkt.

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    1. Christian Thiel (Beitrags-Autor)

      Die großen Autokonzerne haben die Entwicklung von neuen sprintsparenden Motoren mehr oder weniger auf Eis gelegt. FORD hat das schon um 2011 getan. DAIMLER hat seine Motorbau-Ingenieure darauf vorbereitet, dass es für sie bald keine Arbeit mehr gibt.
      Und der chinesische Forschungsminister (Absolvent der TU Clausthal und Entwicklungsingenieur bei AUDI) setzt – auf Elektro.
      Ich fürchte, die wissen alle ganz genau, was sie tun.
      Autos kann man zu Hause in der Garage aufladen und warum bitte nicht auf dem Parkplatz, tagsüber, während der Arbeitszeit. Alles eine Frage der technischen Umsetzung. Das erste Handy von Nokia hat 9 Kilogramm gewogen. 20 Jahre später waren das 120 Gramm. Technologische Entwicklungen können zu Resultaten führen. Und genau das haben wir mit der e-Mobilität, eine rasante technologische Entwicklung.

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      1. Marc

        Mit einem Freund haben wir versucht, mit einem Tesla ein paar Alpenpässe zu befahren. Das war sehr ernüchternd. Ohne Begleitfahrzeug(Diesel) mit Abschlepphaken wären wir jetzt noch da oben. Aber der Fortschritt geht weiter, in welche Richtung weiß keiner.

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      2. Marc

        Da muß ich jetzt schmunzeln: Man stelle sich vor, am Parkplatz eines Krankenhauses laden Hunderte von Mitarbeitern ihre Autos auf. Polizei und ein Psychologe müßten anwesend sein, damit sich unsere Mitmenschen nicht die Köpfe einschlagen.

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  5. Peter

    Ich finde, das ist ein sehr guter Artikel. Gerade das Beispiel mit der Dampflok leuchtet mir zumindest sehr ein. Die Zweifel an Tesla Aktien habe ich auch. (Obwohl ich ein paar davon habe…) Woran ich aber auf jeden Fall glaube, sind die Aktien der Produzenten von Lithium…

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